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 Ausnahme oder muss es so sein?

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Aliyah Brown

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BeitragThema: Ausnahme oder muss es so sein?   Fr Mai 25, 2012 12:31 am

Langsam lief ich durch die Strassen von London. ja, es war Muggellondon und hier hielt ich mich nur sehr selten auf. Da ich aber keine meiner Katzen dabei hatte, lief ich dort hindurch. Die meisten betrachteten mich skeptisch, als hätten sie Angst, dass ich ihnen die Männer wegnehmen würde. Das würde ich nur tun, wenn ich sie töten durfte. Ansonsten interessierten mich Muggel nicht. Mit Ignotus musste ich mal wieder reden. Ich liebte ihn zwar, doch davon wusste niemand etwas und sollte auch nie jemand etwas wissen. Hoffentlich war dies auch gut so. Irgendwann bog ich dann ab und betrat dann durch einen Geheimgang, welchen nur sehr wenige kannten nie Nokturngasse. Von dieser aus ging ich dann in die Winkelgasse und steuerte gleich auf ein Café zu. Die Café'e in Muggellondon waren nicht halb so gut wie diese hier. An einen freien Tisch in einer dunklen Ecke setzte ich mich und sah mich aufmerksam um. Bis jetzt konnte ich noch kein bekanntes Gesicht erkennen und bestellen tat ich gerade auch noch nichts. Dafür hatte ich gerade keine Zeit. Weil wenn ich Ignotus irgendwo sehen würde, dann wäre ich hier schneller weg, als sich das jemand vorstellen konnte. Mich bemerkte kaum jemand, weil ich in einer dunklen Ecke sass. Das war ein grosser Vorteil für mich selbst.


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Lucius Malfoy

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BeitragThema: Re: Ausnahme oder muss es so sein?   Di Mai 29, 2012 12:04 am

cf-iwo

Luc wusste nicht mehr, wie lange er schon durch die Winkelgasse irrte. Irren im wahrste Sinne des Orrtes, denn... er lief einfach...er achtete nicht mal darauf wohin. Er hatte überhaupt kein bestimmtes Ziel - er wollte nur nicht, dass ihm im Manor wieder die Decke auf den Kopf fiel. Eigentlich ...wirklich zu Hause gefühlt hatte er sich dort nie. Das Haus hatte eine stetige, kalte Präsenz...es war sozusagen ..in den Wänden und manchmal kam es ihm mehr wie ein Museum, denn wie ein Haus vor. Es hatte schon immer viele Geister der Vergangenheit beherbergt, das war bei geschichtsträchtigen Häusern nunmal so. Allerdings war es noch schlimmer geworden, seit ER dort residiert hatte. Das, was ER dort hinterlassen hatte... Luc bezweifelte, dass es jemals wieder vollständig weichen würde. Es war etwas, was die Seele erstickte, er ...konnte dort nicht mehr sein. Allerdings hatte seine Seele schon etwas anderes erstickt- Askaban..

Wahrscheinlich war es mehr Gewohnheit, dass er dann in der Nokturngasse landete. Genau genommen kurz darauf in einem Pub...Café...was auch immer. Luc nahm sowieso nur noch alles halb wahr. Kurz darauf bestellte er sich ein Wasser - ja, allen Ernstes. Luc wusste, dass er mit alkoholischen Dingen so ein...erm...Problem hatte. Also hielt er sich lieber strikt fern davon. Dumpf starrte er einfach nur die Tischkante vor sich an - er achtete nicht auf sein Umfeld. Warum auch...? Sein Leben war zu Ende - es lag in Scherben. Warum sollte er noch auf irgend etwas achten?. Ja - er 'existierte' noch....aber er lebte nicht mehr. Langsam vergrub Luc das Gesicht in den Händen. Und eigentlich....er wollte nur noch, dass das alles aufhörte...



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Aliyah Brown

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BeitragThema: Re: Ausnahme oder muss es so sein?   Di Mai 29, 2012 6:34 am

Ich war vollkommen in meinen Gedanken und achtete mich gerade nicht mehr sonderlich darauf, wer kam und ging. Deshalb entging mir wohl auch, dass Lucius das Café betrat. Ich hatte mir nichts zu trinken bestellt und auch nichts zum Essen. Gerade war mir nicht danach und ich sass hier eigentlich auch nur um mir die Zeit zu vertreiben, etwas besseres hatte ich gerade nicht zu tun. Leise seufzend hob ich irgendwann meinen Kopf wieder und sah mich um. Da entdeckte ich den Malfoy. Kurz erschien ein freches Lächeln auf meinen Lippen. Nach wie vor sah er nicht sonderlich gut aus, aber wieso auch? Er war in Askaban gewesen und der dunkle Lord hatte sein Haus missbraucht. Auf irgend eine Weise konnte ich ihn ja verstehen, doch ich hatte sie auch schon ein paar Mal verspottet. Das lag einfach in meiner Natur. Elegant stand ich auf und lief aus meiner Ecke, sofort zog ich die Blicke aller Männer auf mich, was mich dazu brachte meine Augen zu verdrehen. Ohne ein Wort zu sagen liess ich mich neben Lucius nieder und sah ihn eine Zeit lang einfach nur an. So glanzvoll wie früher sah er wirklich nicht mehr aus und irgendwie tat er mir jetzt gerade leid und ich verstand mich gerade selber nicht, wieso ich die Familie so verspottet hatte. Meine Hand legte ich auf seinen Arm und blickte ihn noch immer an. Ob ihm nicht gut war? "Hey", flüsterte ich dann und strich ihm zärtlich über den Arm. Er tat mir leid und was die anderen wohl gerade davon hielten war mir egal, mir tat er leid und er gehörte noch immer zu den Todessern, egal was geschehen würde. Wir waren eine Familie und das würden wir auch immer bleiben. Ich sah das zumindest so, weil nachdem meine Eltern weg gewesen waren, konnte ich auf viele der Todesser zählen, viele waren für mich da gewesen, was sehr schön gewesen war.


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BeitragThema: Re: Ausnahme oder muss es so sein?   Di Mai 29, 2012 8:24 am

Luc hatte Aaliyah auch nicht bemerkt- was vielleicht zugegeben daran lag, dass er seinem Selbstmitleid nachhing. Er biss sich kurz auf die Unterlippe – letzten Endes...brachte das null – er wusste das. Dennoch fand er im Moment einfach noch nicht die Kraft für einen Neuanfang. Er hatte im Moment einfach viel zu viele Zweifel und seine Gedanken waren eine einzige Großbaustelle. Eigentlich wusste er über die Muggelwelt weniger als null. Warum...sollte er sie also hassen..? Etwas zu hassen, was man nicht kannte, war dumm. Jedoch kollidierte diese Gedanken mit den Dingen, an die er Jahrzehnte geglaubt hatte...

Malfoys Blick spiegelte einfach Hilflosigkeit wieder, als er wahrnahm, dass sich jemand zu ihm setzte. Zögerndes, fast schüchternes Aufblicken. Luc war sich nie sicher, was er von Aaliyah halten sollte. Er wusste durchaus, dass sie sich...über ihn amüsiert hatte. Andererseits hatten das alle irgendwo gemusst – das nannte man dann wohl Gruppenzwang. „H...hallo..“ kam es stockend und er senkte den Blick wieder. Er wusste auch nicht, was er hätte sagen sollen.

Als er ihre Hand auf seiner spürte und auch, dass sie ihn streichelte, schluckte er nur. „Danke..“ kam es nur leise. Zugleich kam er sich schrecklich unbeholfen vor und irgendwo meldete sich auch sein Alter Ego, dass er sich verdammt nochmal zusammenreißen sollte. Er war im Moment unglaublich verletzlich und das war für jeden sichtbar. Folglich bot das nur noch mehr Angriffsfläche. Und prompt kam auch noch Scham dazu – es war dumm...aber er kam nicht dagegen an...

(^^sooo – doch noch was zusammenklamüsert höhö)


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BeitragThema: Re: Ausnahme oder muss es so sein?   Di Mai 29, 2012 8:43 am

Wieso ich wirklich mitleid mit dem alten Malfoy hatte wusste ich nicht, doch es lag vielleicht daran, dass er ebenfalls ein Reinblut war und die eigentlich zusammen halten sollten. Ob man ihn jetzt noch als eines bezeichnen konnte wusste ich nicht und daher wartete ich einfach ein wenig ab und musterte jeder seiner Bewegungen. Einmal sah ich kurz auf und merkte, dass alle zu uns sahen. Hatten sie noch nie einen Mann gesehen, der auch einmal seine Gefühle zeigte? Wahrscheinlich nicht und deshalb sah ich jeden einzelnen einmal wütend an und sie wendeten sich wieder den Dingen zu, welche sie zu interessieren hatten. Anschliessend wandte ich mich wieder Lucius zu und wartete darauf, dass er irgendetwas sagte oder auch nur den Ansatz zeigte, dass es ihn erfreute, dass ich hier war. Jedoch geschah das nicht und ich seufzte leise. "Du musst mir nur sagen, wenn ich wieder gehen soll. Weil dann bin ich null Koma nichts wieder weg." Das meinte ich vollkommen ernst und wenn man das in meiner Stimme nicht hören konnte, dann war diese Person wirklich sehr sehr dumm. Ich nahm seine Hand in meine und drückte sie leicht. Das war durchaus nur freundschaftlich, weil ich hatte Gefühle für einen anderen Mann und dann würde ich mich selbst betrügen, wenn ich mich auf eine Affäre mit Lucius einlassen würde. "Was macht dich eigentlich so traurig oder besser gesagt verletzlich?" Meine Stimme war sanft und einfühlsam. Wieso genau ich gerade so war wusste ich nicht, doch bestimmt hatte es einen Grund und früher oder später würde ich diesen auch raus bekommen. Da war ich mir sicher.


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BeitragThema: Re: Ausnahme oder muss es so sein?   Di Mai 29, 2012 6:26 pm

Er musste nur einen unmerklichen Seitenblick machen, um zu sehen, dass sie angestarrt wurden. Allerdings war ihm das inzwischen auch herzlich egal. Eigentlich wurde er angestarrt, egal, wo er war. Genau, wie er dieses Tuscheln hinter seinem Rücken inzwischen gewöhnt war. Nur wenn das Wort 'Mörder' fiel, rang Luc unwillkürlich nach Luft und würde am liebsten davonlaufen. Er konnte damit nicht umgehen. Was...sollt er auch machen..? Schließlich konnte man nicht dazu stehen, dass man Menschen getötet hatte. Denn Malfoy hatte inzwischen nicht nur Schuldgefühle bezüglich seiner Familie.

Und manchmal fragte er sich, was er hier noch sollte - er war kein Todesser mehr. Aber genau genommen gehörte er im Moment nirgendwo hin. Er war gestandet - irgendwo im Nirgendwo und dort war es ziemlich einsam. Insofern war er durchaus froh, wenn er Gesellschaft hatte. "Nein.." kam es erschrocken, als sie das sagte "SO ...war das nicht gemeint. Tut...tut mir leid." Es passierte inzwischen ständig, dass er sich für irgend etwas entschuldigte. Aber wenn deine Lebensgeschichte eine Summe aus Fehlern ist, passierte das vielleicht.

Ein leichtes Stirnrunzeln. "Weißt du das nicht..?" meinte er dann leise. Es lag weniger daran, dass er nicht darüber reden wollte - er KONNTE schlicht nicht - jedenfalls...jetzt noch nicht. Dafür tat es noch zu sehr weh. Er musste allerdings auch nicht, ob es mit der Zeit besser wurde. Zeit heilte Wunden nicht - man vergaß nur. War auch die Frage, ob er überhaupt vergessen wollte... Im Moment klammerte er sich an seine Schuld - weil er sonst nichts mehr hatte - oder dies zumindest glaubte...


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BeitragThema: Re: Ausnahme oder muss es so sein?   Mi Mai 30, 2012 5:51 am

Einen Malfoy so zu erleben, hätte ich mir nie zu träumen gewagt und Lucius tat mir wirklich sehr leid. Jedoch versank er gar vollkommen im Selbstmitleid und das konnte ich nicht ausstehen. Wenn man meinte, dass man etwas falsch gemacht hatte, dann sollte man versuchen es zu ändern und nicht in Selbstmitleid versinken. Ernst sah ich ihn an. "Ich weiss vieles mein Guter, doch nicht alles. Immerhin ist niemand allwissend!" Meine Hand nahm ich weg und stand dann auch auf. "Erst dachte ich, du seist nur so bekümmert, weil alle anderen nicht mehr so respektvoll sind wie früher, aber wenn man sich ein wenig in deiner Nähe aufhält, merkt man schnell, dass du dich nur selbst bemitleidest und solche Menschen kann ich einfach nicht ausstehen!" Angewidert sah ich ihn an und lief dann aus dem Café. Den Namen meiner Eltern würde ich nicht in den Schmutz ziehen, nicht für jemanden wie ihn. Selbst wenn sein Name früher mehr 'wert' hatte als meiner, so hatte sich dies nun geändert. Nachdem ich draussen angekommen war, sah ich mich einmal kurz aufmerksam um und ging dann die Gasse entlang. In die Nokturngasse ging ich ohne lange zu überlegen. Dort war ich noch heute gerne und das könnte mir auch nie jemand ausreden. Viele Hexen und Zauberer sahen mich genau an und manche wichen zurück. Immerhin wussten noch jetzt viele, dass ich meine Seite nicht gewechselt hatte. Nach wie vor war ich eine Todesserin und das würde sich niemals ändern, auch wenn der dunkle Lord selbst nicht mehr zurückkehren würde. Ignotus hätte bestimmt die Macht um die Todesser um sich zu scharen. Da war ich mir sicher und hoffte einfach, dass er sich demnächst einmal bei mir meldete. In einer dunklen Gasse blieb ich schliesslich stehen und lehnte mich an die Wand. Wie doof und naiv war ich eigentlich, dass ich geglaubt hatte, dass er sich nicht selbst bemitleidete.


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BeitragThema: Re: Ausnahme oder muss es so sein?   Mi Mai 30, 2012 7:25 am

Falsch – darüber war Luc schon lange hinaus. Ihn interessierte kein bisschen mehr, was andere über ihn dachten. Zugegeben ja – das war ihm früher immer wichtig gewesen – er hatte immer für den Status Quo gelebt. Allerdings...wäre seiner nicht sowieso schon den Bach hinunter – wahrscheinlich hätte ihn Malfoy jetzt sowieso zum Teufel gejagt. Was interessierte ihn noch das Schein und Sein..? Es gab im Leben wesentlich wichtigeres. Das hatte er auf die harte Tour gelernt.

„Schön...“ kam es nur frostig „ich hab auch nichts anderes erwartet.“ Schließlich reagierten sämtlich Todesser ihm gegenüber so. Es sollte bloß keiner mit ‚große Familie’ blabla kommen. SO etwas waren die Todesser niemals gewesen. Vielmehr hatte ein jeder doch versucht den Anderen beim Lord auszustechen, um selbst besser dazustehen. Luc inklusive.

Allerdings wusste er selbst nicht, was er noch in dem Pub sollte und ging kurz darauf auch. Er war erst ein paar 100 Meter gelaufen, als....“Malfoy – ein Blutsvrräter wie du hat wirklich Nerven hierher zu kommen.“ Luc musste sich nicht umdrehen um zu wissen, wer da stand – er kannte dieses raue Timbre und den schottischen Akzent – McNair. Und genauso wusste er, dass ein Zauberstab auf ihn gerichtet wurde. „Hallo Walden“ kam es ebenso trocken wie spröde. Jetzt war nur die Frage, wer schneller war. Unter seinem Ärmel zumindest hatte Malfoy den Zauberstab schon greifbar.

Ein Avada bracht nur knapp neben ihm in die Wand – Steine splitterten. Lucius hatte sich instinktiv weggedreht und einen Protego gewirkt. Allerdings...er hatte nicht vor, das übliche Todesserprogramm auszupacken. Stattdessen... Caedes.... Es kam nonverbal und traf McNair genau in dem Moment mit voller Wucht, als dieser wieder ausholte. Der Henker begann sofort, aus jeder Pore zu bluten, noch ehe er auf dem Boden aufschlug. Rinnsal über Rinnsal rann auf den Bordstein und färbte diesen dunkel. Sein Zauberstab war bei dem Sturz verloren gegangen und Luc hob ihn auf. „Keine Sorge...du wirst bloß verbluten – Tropfen für Tropfen..“ McNair gab ein Keuchen von sich und vielleicht sah man kurz ein Aufblitzen von Angst in seinem Blick. „Was denn..? Es ist nur Blut, Walden. Du solltest doch über die Jahre hinreichend Bekanntschaft damit gemacht haben. Und deins...ist auch nicht anders, als das von anderen.“ DAS Statement sagte wohl einiges. Und damit ließ Lucius ihn zurück – zum Hilfe-Rufen...zum Sterben...wozu auch immer.

Als er um die nächste Ecke bog, stieß Malfoy Luft aus und lehnte sich gegen die Hauswand. Seine Finger zitterten leicht. Womöglich passierte ihm das jetzt öfters. Er sollte nicht mehr hierher kommen. Jedoch soviel dazu, dass er sich bloß leid tat. Er...konnte auch ganz anders reagieren, wenn es die Situation erforderte. Lucius schloss kurz die Augen. Dennoch...realistisch betrachtet...er hatte gerade Position bezogen. Immerhin war das einer seiner alten ‚Kollegen’ gewesen. Soviel dazu, dass er sich noch zu ihnen zählte. Er wusste selbst, er hatte eine Grenze überschritten. Von diesem Moment an...würde alles anders sein.


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BeitragThema: Re: Ausnahme oder muss es so sein?   Mi Mai 30, 2012 7:50 am

Mir war klar, dass es nicht richtig war ihn nun alleine zu lassen, doch auch wenn er mit meinen Eltern befreundet gewesen war, was änderte das daran, dass er jetzt ein Taugenichts war? Ich hatte meine Meinung über die Malfoys in den letzten Minuten vollkommen geändert. Vor noch ein paar Stunden hätte ich alles getan um ihren Namen rein zu halten. Dieser Ehrgeiz war nun weg und bestimmt würde er auch nicht wieder kommen. Auf meine Mitmenschen achtete ich mich gerade nicht sonderlich und deshalb entging mir zuerst auch, dass es einen Kampf zwischen zweien Zauberer gegeben hatte. Erst als eine Frau schrie, wurde meine Aufmerksamkeit geweckt und ich machte mich auf den Weg. Schnell lief ich gerade nicht, nur gerade noch schnell genug um zu sehen, wie Lucius verschwand. Auf dem Boden lag Walden. Ein alter Freund von ihm, das war mir bewusst und wieso lag dieser hier halb am sterben und keiner half ihm? Ja, er war ein Todesser und ein verdammt Guter, wenn ich das mal so sagen darf. Mit schnellen Schritten lief ich auf ihn zu und kniete mich dann neben ihn. Meinen Zauberstab hatte ich bereits gezogen und blickte mich kurz um. Die Menschenmenge wurde immer weniger und die meisten gingen vor Schrecken noch ein paar Schritte mehr zurück. Leise murmelte ich etwas, was wirklich niemand verstehen konnte ausser ich selber. Kurz darauf verschwanden all die Wunden und man sah Walden deutlich an, dass es ihm besser ging. Leich lächelte ich ihn an. "Geh nach Hause, ruh dich aus und wenn dir etwas fehlt, dann lass es mich wissen." Anschliessend half ich ihm noch aufstehen und nachdem er weg war, ging ich in die Richtung, in welche Lucius davongelaufen war. Wie konnte er nur? Leicht genervt fand ich ihn dann auch und meinen Zauberstab hielt ich noch immer in meiner Hand. Leise näherte ich mich ihm, so, dass er es gar nicht bemerken konnte und stand schliesslich dicht vor ihm. "Wie nett, jetzt will man schon seine ehemaligen Freunde töten", zischte ich gefährlich leise. Mir gefiel es nicht, was aus ihm geworden war. Zur Sicherheit behielt ich meinen Zauberstab in der Hand. "Was wäre, wenn man deiner Frau und deinem Sohn die tragische Nachricht überbringen müsste, dass dich jemand getötet hätte, nur weil du jemandem weh getan hast und diese Person beinahe getötet hast?!" Seine Körperwärme konnte ich bereits spüren und das, obwohl wir uns noch überhaupt nicht berührten. Wie tief musste man sinken, wenn man Freund nicht mehr von Feind unterscheiden konnte. Ein Malfoy war auch nicht mehr das was er einmal war und ob Draco den Namen jemals wieder reinwaschen konnte bezweifelte ich und es tat mir auch leid für den Jungen. Er hatte es nicht verdient in solchen Verhältnissen aufzuwachsen.


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BeitragThema: Re: Ausnahme oder muss es so sein?   Mi Mai 30, 2012 8:34 pm

Lucius blickte unmerklich über die Schulter. Er spürte durchaus, wenn sich eine andere magische Aura näherte. Instinktiv umklammerte er seinen Zauberstab und verfluchte insgeheim, dass er überhaupt hergekommen war. Dass man ihn HIER nicht im offenen Armen empfing, hätte er doch eigentlich wissen müssen. Aber vielleicht... war es irgendwo die Hoffnung, dass manche althergebrachten Dinge erhalten blieben. Jedoch war dies wohl nicht der Fall bzw. nach dieser Aktion wohl sowieso nicht mehr. Dennoch merkte Luc, dass er einen Schritt weiter war - er hatte sich...zumindest entschieden. Wenn auch gänzlich anders, als er selbst gedacht hätte.

Irgendwo war auch klar gewesen, dass sie so schnippisch reagierte. Malfoy hatte im Moment eher den Charme eines Eisbergs. Aber zumindest erinnerte DAS eher an den 'alten' Malfoy. "Wenn ich mit einem Avada begrüßt werden....was erwartest du..?" es klang ungewohnt ruhig. "Ich werde es wohl kaum schicksalsergeben über mich ergehen lassen. Nebenbei - glaubst du das mit den Freunden wirklich?. So etwas hat es niemals gegeben. Sie haben doch ständig versucht, den Anderen beim Lord auszustechen, um selbst besser dazustehen. Na schön..." er hielt kurz inne und wirkte etwas zerknirscht "ich auch...". Dennoch -Freunschaft unter Todessern existierte nicht und wenn dann war es nur irgendein Pseudo-Getue.

Zumindest schien sie wirklich aufgebracht zu sein, wenn sie schon gleich drohte. "Du kannst es versuchen" aber es klang mehr müde, denn angriffslustig. "Ich wollte ihn auch nicht töten, nur...von der Pelle halten. Allerings reden wir hier von McNair - wenn man ihm nur einen 'sanften Schupser' gibt, versteht er es nicht. Von mir aus macht, was ihr wollt - aber ich...werde kein Teil mehr davon sein" kurzes Kopfschütteln " tut mir leid." Nein - Luc hatte gerade mit diesem Kapitel abgeschlossen. Obwohl es auch hieß - einmal Todesser, immer Todesser. Ihm war auch klar, dass er in Aliyahs Ansehen - sofern er so was überhaupt bei ihr gehabt hatte - wahrscheinlich nunmehr ins Bodenlose gesunken war. Jedoch... glaubte er inzwischen, damit leben zu können. Irgendwann musste man einfach mit gewissen Dingen abschließen und etwas neues anfangen. Er konnte nicht ewig zurückblicken.


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