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 eine dunkle Gasse

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AutorNachricht
Aliyah Brown

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Slytherin
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BeitragThema: eine dunkle Gasse   Mi Mai 23, 2012 6:00 am

Es war beängstigend, wenn man hier durchlief und all diese Hexen und Zauberer sah. Jedoch fand ich das nicht mehr und irgendwie amüsierte es mich auch, wenn andere meinten, dass sie es beängstigend fanden. Mir ging das jedoch nicht so und das sollte auch so bleiben. Zwar war der dunkle Lord nun gefallen, aber ganz bestimmt würde ich nun nicht einfach aufgeben und mich auf die andere Seite stellen. So war ich nicht und würde ich auch niemals sein. Irgendwann gelang ich dann in eine sehr dunkle Gasse. Hier war keine Menschenseele und das gefiel mir, somit hatte ich Ruhe und musste mich nicht um irgendwelche Leute kümmern, die in meiner Nähe waren. Vom Ministerium wurde ich weder gesucht noch verdächtigt. Lag vielleicht daran, dass ich selber im Ministerium arbeite und dort nicht sonderlich oft fehle. Dem dunklen Lord hatte ich auch oft genug gesagt, dass ich nicht immer pünktlich zu einer Besprechung erscheinen könnte, da meine Arbeit vorging und ich nicht oft fehlen durfte. Zu meinem eigenen Glück verstand er dies. Irgendwie vermisste ich seine Aufträge und die Zusammenkunft der Todesser. Besonders da ich damals Ignotus noch regelmässig gesehen hatte. Seit dem Sturz des dunklen Lordes hatte ich ihn nicht mehr gesehen. Er wusste ja auch nicht, dass ich ihn liebte. Das war auch gut so, weil das würde nur etliche Fragen aufwerfen. Wie lange ich es aber noch geheim halten konnte und können würde, wusste ich nicht. Bevor ich mich an die kühle Wand lehnte, fuhr ich mir mit einer Hand durch die Haare. Mein Blick war ins Leere gerichtet und mich interessierte auch nicht, wenn mich nun gerade jemand beobachtete. Weil ich war jetzt hier und da würde ich auch bleiben. Ganz bestimmt.


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Lucius Malfoy

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Slytherin
Böse
Anzahl der Beiträge : 62
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BeitragThema: Re: eine dunkle Gasse   Di Mai 29, 2012 6:27 pm

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Es lief seit Monaten gar nichts, wie es sollte - er spielte jetzt schon eine halbe Ewigkeit 'Verstecken' - sei es vor dem neuen Regime oder vielleicht auch ehemaligen 'Kollegen', die ihm ans Leder wollten - schließlich hatte er es inzwischen auch geschafft und galt als Blutsverräter - bravo. Blieb insgeheim die Frage, ob er jetzt hier war, weil er Frustkauf machen musste. Ziemlich verdächtig – Luc hatte eigentlich geglaubt, das wär so ein Frauen-Ding... Sev hätte jetzt gesagt ‚entdeckst du deine weibliche Seite’?. Leises Seufzen – Luc konnte nicht leugnen, dass er den snapeschen Querkopf vermisste... Aber vielleicht sollte er auch versuchen, sich abzulenken. Schließlich bremste er vor einer ihm wohlvertrauten Adresse – „Borgin & Burkes“ Draußen war in ein paar Ständern alles mögliche verteilt – Luc wühlte mal munter drauf los. Hier und da fand er ein nettes Gebräu und noch ein Glas, in dem eine noch winzige Tarantelkolonie vor sich hin krabbelte. . und auch einen Pentagrammanhänger. Klischeehafter ging’s nicht mehr - er verleierte die Augen und legte das Amulett wieder zurück.

Aber schön - würde er auch mal dem Inneren einen Besuch abstatten. Luc trat ein, und die Türglocke bimmelte mal wieder los. Seine Finger glitten prompt über ein Regal und waren mit einer grauen Schicht bedeckt. „Die könnten mit ihrem Staub hier echt ein Vermögen verdienen...“ murmelte er vor sich hin – fragte sich natürlich, wer das Zeug brauchte. Und kurz darauf hört er auch schon Schritte – ein leicht buckliger, schmierig wirkender Kerl kam angezockelt – im Übrigen hätte er sich auch mal wieder die Haare waschen können. Jedenfalls blickte die kleinen Schweinsäuglein sofort sehr beflissen und diensteifrig drein. „Ahh – Mr. Malfoy– auch mal wieder hier...“ „Tja... offensichtlich.“ Lucius blickte nur möglichst von oben herab „und Borgin – wie läuft’s ?“. Er nahm einen Schrumpfkopf aus einem Regal und ließ das Teil immer wieder lässig von einer Hand in die andere hüpfen.

„Nun ja.. ich kann mich nicht beklagen“ war dann die Antwort, während Borgin ihn im Auge behielt. Luc warf sein neues Spielzeug so hoch, dass es beinahe an die Decke dotzte. „ Würde sich auch als Klatscher gut machen..“ Doch daraufhin wedelte Borgin entsetzt mit den Händen los. „Vorsicht... herrje... vorsicht!! Die Dinger waren sehr kostspielig in der Anschaffung...“ „Ah ja..?“ Malfoy Senior wirkte wenig beeindruckt „ist das jetzt wieder „in“ ? Voodoo-Kram..?“. „ Ein Dauerbrenner..“ Man sah Borgin an, dass er schon wieder ein Geschäft witterte – er hatte so ein Glänzen in den Augen. „Hm... hatte mir mal so eine Orisha*-Zeremonie angesehen - war ganz nett..“ immer noch hüpfte der Schrumpfkopf munter hin und her.. „ist aber nicht ganz so meins..“. Schließlich parkte der Kopf – zu Borgins großer Erleichterung – dann wieder im Regal.

„Aber eigentlich..“ kam es dann ganz beiläufig und Luc drückte dem Anderen eine Liste in die Hand „...besorgen Sie doch...das da.“ Borgin ratterte über die ‚Einkaufsliste’. „Feuerlilienessenz..? WOHER soll ich zu DIESER Jahreszeit und noch dazu aus Übersee...?“. Der Blonde zog nur die Augenbrauen hoch. „Ich dachte, das wäre Ihr Job. Es wirkt nebenbei nicht besonders kompetent, wenn Sie gleich einen solchen Verzweiflungsanfall kriegen.“ Borgin grummelte nur irgendwas und stierte ihn an, Luc gab nur ein unschuldiges Augenklimpern zurück. Man musste seinem Ruf als schwieriger Kunde doch gerecht werden.

Folglich legte er den Kopf leicht schief. „Wissen Sie Borgin, ich kenne da einen Kollegen von Ihnen in Paris, der vielleicht eher...“. Kollege meinte selbstredend Konkurrenz. „Oh nein nein... das wird schon... vielleicht ist die Lieferzeit dann nur beeinträchtigt – die kontrollieren wieder mehr und..“. Ungeduldig blickten 2 eisgraue Augen ihn an. „Dann sorgen Sie dafür, dass nichts beeinträchtigt wird.“ Womit ein Säckchen das doch ziemlich bis oben hin mit Galleonen vollgestopft war, auf den Tresen plumpste bzw. klimperte. Borgin blinzelte kurz. „Reicht das..?“ ließ Malfoy sich geflissentlich vernehmen und bekam langsam aber sicher diesen kleinen, gereizten Unterton in der Stimme. Eigentlich ein Signal für Borgin, dass es langsam aber sicher Zeit wurde. Malfoy war nicht grade der Geduldigste.

Also strahlte er den ehemaligen Slytherin kurzerhand an. „Aber jaaa doch..“. Lucius Miene blieb ziemlich regungslos. Man...besser gar keine Zähne, als SO welche.... Borgins Grinsen war schon immer umwerfend gewesen – im wahrsten Sinne des Wortes. „Wie schön... ist doch immer wieder ein Vergnügen, mit Ihnen Geschäfte zu machen.“ Von wegen – es klang reichlich reserviert und das war auch gewollt. Borgins Grinsen würde sowieso verblassen, sobald Luc nur die Tür draußen war. Wahrscheinlich hatte dieser dann eher das Bedürfnis, ihm irgendwas hinterher zu werfen. Ok – diese Reaktionen rief er bei einigen Leuten hervor... vielleicht musste er sich darüber mal Gedanken machen...vielleicht.. Jedoch war er dann eigentlich nur froh, Mr. Zahnlücke los zu sein. Und wo war Cissy jetzt wieder abgeblieben..? Bei Frauen war das doch immer so - 'ich schau mir mal kurz was an' - und dann waren sie stundenlang verschwunden.


(So - hoff das passt iwie ^^)


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Narcissa Malfoy

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Anzahl der Beiträge : 27

BeitragThema: Re: eine dunkle Gasse   Mi Mai 30, 2012 7:08 am

Einstiegspost


Man konnte wohl wirklich schlecht behaupten, dass die Schritte der Malfoy gehetzt oder gar energisch wirkten, als sie durch die Nokturngasse stolzierte. Auf ihrem Antlitz zeigte sich der gewohnt blasierte Ausdruck, die Lider leicht gesengt, die Nase erhoben und das Kreuz stolz gereckt. Es mochte wohl sein, dass ihre Familie und ihr Gatte eine reichliche Portion an Achtung in gewissen Kreisen der Zaubererwelt verloren hatten, aber das hieß noch lange nicht, dass Narcissa bereit war einfach die sprichwörtliche Flinte ins Korn zu werfen und jegliche, so sehr geliebten, Prinzipien, wie zum Beispiel Etikette, zu vergessen. Nein, sie war noch immer eine Frau von Ehre und Anstand! Und so lange der letzte, trügerische Schein der perfekten Malfoys aufrechterhalten wurde, desto länger tuschelte man nur hinter hervorgehaltener Hand.
Die Handtasche in der Beuge ihres Ellenbogens platziert, und die dazugehörige Hand in ihrem Umhang verborgen, schritt Cissa weiter. Sie hatte ihren Zauberstab aus irgendeinem Grund umklammert… es mochte zwar keine direkte Gefahr herrschen, aber dumme Angewohnheiten legte man so schnell nicht ab und Irre gab es schließlich auch überall. Ihr Blick glitt über die kleinen und düster wirkenden Geschäfte der Seitenstraße und klischeehafter Weise blieb ihr Blick an dem Schaufenster eines Schmuckladens hängen. Augenblicklich verlangsamten sich ihre Schritte und hielt darauf zu. Die Auslagen waren hübsch. Da war zum Beispiel ein silbernes Collier, gebettet auf eine Schwarze Büste, besetzt mit funkelnden roten Edelsteinen, vielleicht Rubinen, oder ähnlichem. Nun, rot war nicht ihre Farbe, das wusste Narcissa. Im Allgemeinen hielt sie es lieber schlicht und gedeckt was ihre Kleidung anbelangte. Immerhin war sie eine Malfoy und kein Papagei, welcher seinem Käfig entflohen war! Doch der Trend schien in diesen Zeiten wohl mehr in Richtung Extravaganz zu gehen, wenn man die weiteren Auslagen des Ladens betrachtete. Kunstvoll geschliffene Edelsteine, Broschen besetzt mit zahlreichen, verschiedenfarbigen Edelsteinen. Gott, wer bitte trug so etwas? Man musste doch aussehen wie ein Clown! Schmuck war dar um dezent und dennoch aus subtile Art und Weise die Persönlichkeit zu unterstreichen, nicht um einen zur Attraktion eines Jahrmarktes zu machen. Missbilligend schüttelte die Hexe den Kopf und ihre Lippen kräuselten sich ein Ideechen. Nein, diesen Laden wollte sie nun wirklich nicht betreten. Und so wandte sie den Kopf wieder ab und drehte sich galant auf dem Absatz um, um ihren Weg durch die Gasse weiter fortzusetzten.

Wo war eigentlich Lucius? Hatte er nicht eben noch, bevor sie mehr oder minder zu dem Laden geeilt war, neben ihr gestanden und sie waren gemeinsam die Nokturngasse herunter flaniert? Nun, jetzt befand er sich nicht mehr wie ein Hündchen an ihrer Seite, auch wenn die Malfoy sich insgeheim manchmal wünschte, es wäre so. Es ging ihrem Gatten nicht gut, das spürte Cissa. Askaban hatte ihn zermürbt, er mochte dies vielleicht nicht zeigen wollen, aber wenn er sie für dumm hielt, oder gar dachte, sie würde von seinem schlechten Zustand nichts mitbekommen, dann irrte er sich gewaltig. Es missfiel ihr sehr ihn leiden zu sehen. Doch was sollte sie tun? Nichts lag Narcissa ferner als Luc durch, so verhasste und vielleicht auch nicht mehr bekannte, Gefühle und Zuwendung ins Box Horn zu jagen… und doch wollte sie da sein für ihn, ihm klar machen, dass er immer auf sie zählen konnte. Sie würde ihn nicht im Stich lassen. Niemals. Vielleicht solltest du ihn erst einmal finden, ehe du beginnst irgendwelche Rettungspläne für deine Familie aiuszutüfteln!, zischte eine Stimme in ihrem Hinterkopf. Kaum merklich reckte Cissy also den Hals und blickte die Gasse herunter. Da vorn, nur wenige Meter vor ihr wehte das Ladenschild von Borgin&Burkes in einer leichten Frühlingsprise dahin. Wahrscheinlich hielt er sich dort auf. Selbstverständlich, wo auch sonst? Schmuckläden und düstere, heruntergekommene Lädchen, wenn man sie denn so nennen konnte, waren es doch viel mehr Sammelzentren von Hehlern aus ganz England, waren keines Falls Gefilde in denen sich Lucius aufhielt. … und eine Bar ist auch nicht in Sicht. Welch ein Glück!, zeterte die Stimme, welche sich wohl als Cissas Gewissen entpuppte. Es gefiel ihr ganz und gar nicht, dass ihr Ehemann stetig begann eine schier unzertrennliche Bindung zu Elfenwein, Feuerwhiskey und ähnlichem aufzubauen. Bis jetzt hatte sie eine Sucht immer als Schwäche angesehen, als etwas, das nur den Kleinen Leuten passierte, ein Fauxpas, den es auszubessern galt, dass nun jedoch der gutbetuchte und nach außen hin immer so stark wirkende Luc nun so etwas wie dem Alkohol zu verfallen drohte tat weh. Sie hatte sich geirrt… und das tat sie schrecklich ungern.

Wie erwartet stand Lucius tatsächlich in dem Laden für schwarzmagische Utensilien, mit dem Rücken zur Ladentür, an den Tresen. Er war fündig geworden? Flüchtig befeuchtete Narcissa die Lippen mit der Zunge und straffte ihre Züge, ehe sie die Stufen zum Laden erklomm und schließlich mit der freien Hand die Tür aufstieß. Ein knappes Nicken in Richtung des Verkäufers genügte der Hexe, dieser seltsame Kauz war einfach unsägliche Gesellschaft und so begabt er auch sein mochte, was das Reparieren von sämtlichen Gegenständen anging, so abstoßend wirkte auch sein Äußeres. Zumindest auf Narcissa. Das leise Klackern ihrer hohen Schuhe hallte in dem Laden wider und sie stöckelte auf ihren Gatten zu, strich ihm kurz über den Oberarm und begrüßte ihn dann mit gesenkter Stimme: „Ich bin wieder da.“ Nun, es war wohl albern das extra anzumerken, aber was hätte sie sonst sagen sollen? „Hast du etwas gefunden?“ Dumme Frage! Würde er sonst hier an der Kasse stehen?! Ein kühles, aber für das geübte Auge nicht abweisende Lächeln umspielte die Lippen der Hexe.


[stand Luc noch an der Kasse? o.o wenn nicht ändere ich’s um xD]
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Aliyah Brown

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Slytherin
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BeitragThema: Re: eine dunkle Gasse   Mi Mai 30, 2012 8:05 am

Ich war vollkommen in meinen Gedanken und merkte so vieles nicht. Doch irgendwann sah ich, wie die Malfoys in der Nähe vorbei liefen und schüttelte nur leicht den Kopf. Sie hatten ihren verdammten Status schon lange eingebüsst und das auch nur, weil sie einfach zu feige waren und unschlüssig waren. Ihr Sohn dagegen tat mir leid bei solchen Eltern aufgewachsen zu sein. Wie sollte er sich entscheiden auf welcher Seite er steht, wenn es die Eltern nicht können? Meine zeigten mir genau wohin ich gehörte und dort bin ich jetzt auch. Nirgendwo anderes gehörte ich hin. Mein Leben war perfekt, auch wenn ich meine Eltern schon eine Zeit lang nicht mehr hatte. Darüber war ich hinweg und wer das nicht begriff, der sollte mich in Ruhe lassen. Ich hatte keine Zeit für Schmeicheleien. Nicht einmal für solche, die früher mit meinen Eltern befreundet waren. Dazu gehörte auch die Malfoy Familie. In meinen Augen waren sie nichts anderes mehr als die Halbblutfamilien und wenn nicht sogar die Schlammblüter. Sie hatten alle gedeckt, ihnen geholfen. Nein, das war einfach nur eine Schande. Wie konnte man nur? Wieso machte ich mir eigentlich so viele Gedanken darüber, wieso diese Familie so tief gesunken war? Mich brauchte es doch gar nicht zu interessieren oder doch? Ich hatte keine Ahnung. Weil früher hatte ich Lucius immer bewundert, ihn sogar einmal total hübsch gefunden. Jetzt war er kein Mann mehr, nur noch ein Etwas. Neben mir gingen gerade ein paar Hexen und Zauberer vorbei, welche über irgendetwas tuschelten. Bestimmt darüber, was die Malfoys hier in der Nokturngasse zu suchen hatten. Doch wenn die hier waren, dann nur um etwas zu kaufen oder verkaufen. Später würde ich dieser Sache nachgehen. Aber jetzt einmal musste ich noch jemanden finden und diese Person hiess Ignotus. Wo steckte dieser Mann eigentlich? Ich suchte ihn bereits überall und egal wo ich war, er war einfach nie da. Das war enttäuschend. Leise entfuhr mir ein Seufzer und als ich mich dann ein wenig umsah, bemerkte ich, dass ich ganz alleine in dieser Gasse war. Von meiner Kleidung klopfte ich mir den Staub, irgendwie war da wieder welcher rauf gekommen. Das konnte ich nicht leiden und würde ich auch nie leiden können. Eitel war ich schon als ganz kleines Mädchen gewesen. Lag wohl daran, dass mich meine Eltern demnach erzogen hatten. Mir war es wichtig den Namen im reinen zu halten und ihn nicht in den Schmutz zu ziehen. Deshalb war mir auch egal, ob man wusste ob ich eine treue Todesserin war oder nicht. Sollten sie mich doch nach Askaban stecken. Dort war es noch besser als hier, weil dort waren all die, welche nicht getötet wurden und wirklich zum dunklen Lord hielten. Nicht solche die sich durch irgendwelche Lügen wieder raus gewunden hatten. Für mich waren diese Personen gestorben und deshalb wollte ich auch nicht, dass mich jemals jemand mit den Malfoys sah. Okay, wenn Draco etwas von mir wollte, war mir das noch egal, doch die Eltern. Nein, von diesen wollte ich einfach nichts mehr hören und sehen. Angewidert schüttelte ich meinen Kopf und fuhr mir dann durch die Haare um diese wieder in die richtige Position zu bringen.


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Lucius Malfoy

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Slytherin
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Arbeit/Hobbys : Geschäftsmann // Todesser

BeitragThema: Re: eine dunkle Gasse   Mi Mai 30, 2012 8:33 pm

Borgin schien sich echt ins Zeug legen zu wollen. Zumindest wuhlte er emsig nach irgendwas, was er Luc wohl andrehen könnte. "Haben Sie eigentlich Interesse an Dämonologie..?". Jetzt blinzelte Malfoy doch etwas. "Erm..". "Weil.." Borgin ließ ihn gar nicht zu Wort kommen "wir hätten da ein Necronomicon... die Goetia..." Jedenfalls wurden Luc prompt 3 Wälzer sondergleichen in die Hand gedrückt, die ihn erstmal etwas taumeln ließen. "Nicht wirklich.." war die etwas gepresste Antwort. Er wollte die Lexika wieder zurückbuchsieren, aber Borgin schien spontan sein Verkaufstalent zu entdecken. "Aber die gibts derzeit zum Sonderpreis.." Lucius Miene verfinsterte sich. "Nein danke. Ich möchte keine Brandflecken von Höllfenfeuer auf dem Parkettboden. Das bekommt man doch im Leben nicht mehr raus." Zumindest DIE zynische Bemerkung sollte es doch klar und verständlich machen. "Das kommt wohl auf die Kompetenz Ihrer Hauselfen an." Wieder Blinzeln - der gab es aber auch nie auf. "Borgin.- N E I N - muss ich es noch buchstabieren..?". Kurzes Räuspern. "Ähäm -verstehe."

Jedoch hörte man kurz darauf ein dumpfes Geräusch aus der Ecke. Genau genommen rumpelte eine Kiste. "Haben Sie da drin irgendwein Zombieteil verbarrikadiert..?" es klang recht süffisant. "Hmpf- nein.." war die einsilbige Antwort. "Dann...zeigen Sie es mir doch einmal." Jetzt stöhnte Borgin - Malfoy erfüllte die Kategorie 'schwieriger Kunde' mit Bravour. Jedenfalls wurde die Truhe kurz aufgeschlossen und dann glubschte Luc etwas entgegen. "Gaaaahhh" machte es. "Oh.." kam es nur von diesen und es klang irgendwie merkwürdig gerührt. Jedenfalls hob er etwas aus der Truhe empor. Es war ein kleines, schwarzes, pelziges Tierchen und irgendwas zwischen Drache, Fledermaus und Kobold. Genau genommen hatte Luc ein Obsidiangargoylebaby gefunden und auch prompt ins Herz geschlossen. "Wollten Sie es da drin verhungern lassen..?" es klang ehrlich erbost. Lucius hatte eine eigentümliche Beziehung zu Tieren - sie kamen ihm immer zugelaufen. So wenig er mit Menschen konnte - mit Tieren ja. "Es zerlegt mir den Laden in alle Bestandteile!!" schnauzte Borgin. "Na - dann brauchen Sie es wohl nicht. Und weil Sie es nicht brauchen, können Sie es mir ja umsonst geben." Der Alte bekam den Mund nicht mehr zu, Luc schmunzelte nur süffisant und das Kleine machte vergnügt 'tieehiiee". Offenbar lachte es den Ollen auch aus.

Lucius hatte sich binnen kurzer Zeit für den Namen Kayleigh - kurz Leigh - entschieden. "Wieepieee" begeistert hangelte es gerade an seinem Arm herum, als man etwas heranstöckeln hörte. Genau genommen Narcissa. Ihre Hand legte sich auf seinen Arm. Ein bisschen schüchtern und zaghaft berührte seine Hand dann ihre. Auch folgte ein scheues Lächeln. Ok - das war neu. Normal hatte sich Luc zu so etwas nicht in der Öffentlichkei hinreißen lassen. Aber...warum eigentlich nicht..?. "Ja...ich glaub schon.." kam dann leise. Leigh saß inzwischen auf seiner Schulter. Die Flatterflügelchen schwangen begeistert hin und her und das Stummelschwänzchen wedelte munter. "Gaaahhh". "Das ist Leigh..". Womit es hochgehoben und Cissy vor die Nase gehalten wurde. Der Göttergatte indes hatte schon wieder dieses verdächtige Glänzen in den Augen. Sie sollte jetzt bloß nicht mit ' noch irgendein Vieh' kommen. Durch das Fenster sah er dann Aliyah kurz vorbeihuschen. Luc senkte den Blick etwas. Er wusste ziemlich genau, was sie noch von ihm hielt - nichts. Sie würdigte ihn auch keines Blickes - schon klar. Manche Dinge verstand man auch ohne Worte.



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Narcissa Malfoy

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Anzahl der Beiträge : 27

BeitragThema: Re: eine dunkle Gasse   Do Mai 31, 2012 6:28 am

Erst als es Narcissa vergönnt war ihren Gatten eine Spur genauer zu mustern, und als sie den Kopf wieder hob, welchen sie während seiner zarten Geste gesenkt hatte, erblickte sie, was er eigentlich erstanden hatte. Auf seiner Schulter saß ein... um es liebevoll auszudrücken Vieh. Es war ein schwarzes Etwas, dass aussah, als wären die Wasserspeier der Westminster Abby zum Leben erweckt worden. Cissa trat einen flüchtigen Schritt zurück, als das Ding einen undefinierbaren Laut von sich gab und sie unterdrückte mit Mühe den Impuls die rechte Augenbraue zu heben und es mit verfrorenem, skeptischen Blick zu mustern. Doch ehe ihr solch ein schauriger Fauxpas hätte unterlaufen können, schweifte ihr Blick zur Mimik ihres Gatten und augenblicklich wurde die Bewegung jedes Muskels in ihrem Gesicht unterbrochen. Er schien einmal mehr seine Liebe zu Tieren entdeckt zu haben. In seinen Augen lag so ein Funkeln.. etwas, das sie sonst allein dann gesehen hatte, wenn die beiden allein aus den Schlossgründen in Hogwarts gewesen waren, oder zu der Zeit, zu der er dafür gesorgt hatte, dass man diesen widerwärtigen Hyppogreiff, welcher seiner Zeit Draco attackiert hatte, hingerichtet hatte. Die Hexe seufzte tonlos. Und noch im selben Moment stellte Luc ihr das Ding als Leigh vor. "Ah", machte sie leise und hob die Brauen, synchron folgte ein Nicken.

Einen Moment rang sie mit sich zu fragen, ob das Biest denn überhaupt Stuben rein war, denn noch mehr Dreck und sei es auch nur das aller kleinste Staubkorn, konnte die Ordnungsliebende Hexe wahrlich nicht gebrauchen. Und all diese Tiere.. immer diese Tiere! Als seien Eulen nicht genug! Nein, nun musste auch noch ein - wie hießen diese Viecher doch gleich? - Wasserspeier? Gargoyle? - her. Vermutlich stellten diese Dinger sogar Eulen in Sachen Gestank in den Schatten, denn gewundert hätte es die Hexe bei diesem Anblick wahrlich nicht. Und doch schien sie es im Stillen zu akzeptieren. Sollte er sich nur noch so einen kaufen, solange er das Geld nicht für Spirituosen ausgab. Und wieder sah sie sich fast schon ratlos vor dem einstigen Würdenträger stehen. Es gab eine Zeit, in der sie sich nie um Dinge wie übermäßige Tierliebe, oder die Erhaltung der Familie Gedanken hatte machen müssen und nun konfrontierte man sie tagtäglich damit. Einer Seits wäre es ihr wohl am liebsten gewesen, wenn alles einfach wieder so geworden wäre wie zu dieser Zeit. Oder nein! Viel besser, zu der Zeit in der sie noch in Hogwarts gewesen waren, als Luc noch kein Todesser war, dem es allein darum ging seinen Meister glücklich zu sehen, und schließlich doch in Ungnade zu fallen... Wenn es doch nur noch die Zeit vor Askaban gewesen wäre... Oh, wenn Cissa nur einen einzigen Wunsch frei gehabt hätte...
Aber Wünsche hatte man nicht frei. Im Leben bekam man nichts geschenkt und es wurde nun endlich Zeit, dass sie Aufhörte in solchen Wunschträumen zu versinken! Man hatte sich mit der Situation abzufinden, die Rollen waren verteilt und gewissermaßen hatten die Malfoys zumindest Ihn nicht mehr zu fürchten. Und vielleicht half dies auch Lucius - die Gewissheit, dass der Dunkle Lord wohl kaum ein zweites Mal wiederkehren würde. Hoffentlich...

Narcissa sah auf und folgte Lucius' Blick aus dem Laden hinaus. Gerade hatte eine junge Frau das Schaufenster passiert, Cissa kannte sie nur flüchtig, Aliyah Brown, war ihr Name. Nun, auch sie schien mittlerweile von den Malfoys nichts mehr wissen zu wollen, und Narcissa störte dies zugegebenermaßen kein Stück. Was die hochrangige Familie getan hatte, war wegen ihres Sohnes geschehen, wegen nichts weiter, als der Liebe zu Draco und alles andere, und vor allem alle anderen, die das nicht verstehen wollten, waren es von Anfang an nicht wert gewesen. Doch Luc schien sein Status zu fehlen. Natürlich. Wie einiges anderes auch.
"Was hältst du von einem Kaffee?", fragte die Hexe somit, ein Cissa-typisches Lächeln aufgesetzt. "Das Wetter ist schön", erklärte sie dann und harkte sich bei Lucian ein, auch wenn sie jene Seite wählte, an der sich kein Gargoyle befand. Sie lenkte ihn in Richtung Tür und verabschiedete sich von dem Burke durch ein angedeutetes Nicken und ein knappes: "Auf Wiedersehen."
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