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 Flitterwochen in Paris

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AutorNachricht
Eliana Naidenova

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BeitragThema: Flitterwochen in Paris   Do Apr 05, 2012 12:58 pm

Nun war es also offiziell. Sie Eliana Braginski war nun Eliana Naidenova. Sie hatte ihn geheiratet, hatte einen wildfremden Mann geehelicht, sich verpflichtet mit ihm Kinder zu bekommen und in so gut es ihr möglich war zu unterstützen. Sie, die eigentlich so froh gewesen war, dass ihr erster Verlobter, ein gewisser Norbert, gestorben war, hatte heute einen anderen Mann geheiratet. Kasimir. An und für sich ein sehr schöner Name, er gefiel ihr und auch seine Briefe waren nett gewesen, er war freundlich und sah, dass musste sie einfach zugeben, auch verdammt heiß aus. Doch sie fühlte sich immer noch nicht ganz wohl in ihrer Haut, immerhin kannte sie diesen Mann praktisch überhaupt nicht, hatte ihn heute zum ersten Mal gesehen und gleich geheiratet.
Sie war schon den ganzen Tag nervös gewesen, hatte sich tausendmal im Spiegel betrachtet, ihre Frisur gerichtet, ihr weißes, langes Kleid glatt gestrichen und ihren Schleier zurecht gezupft, hatte ihre Mutter und eine Cousine verrückt gemacht, indem sie wirres Zeug redete, von irgendwelchen Drachenarten, die sie mal sehen möchte, oder von vergessenen Sachen bis hin zu ihrem Aussehen und ihrer Befürchtung das Kasimir Demjan Naidenov vor ihr flüchten würden wenn er sie sah. Sie hatte seine Briefe, alle Briefe dabei und hatte sie sich immer und immer wieder durchgelesen, hatte versucht sich ein Bild von dem Mann, den sie gleich sehen würde, zu machen und scheiterte kläglich. Sie dachte sie würde sterben und auch der Schluck Vodka, den man ihr zur Beruhigung, als medizienischer Zweck, gegeben hatte, schien nicht zu wirken und sie verlangte noch einen, doch keiner wollte eine betrunkene Eliana zum Altar taumeln sehen. Wäre aber mal was anderes gewesen, wie sie fand, aber anscheinend nicht vornehm genug.
Doch als es dann losging, ihr Vater zu ihr kam, ihr seinen Arm hinhielt, hatte die junge Frau mit gerade mal 17 Jahre die Befürchtung einfach umzukippen und liegen zu bleiben. Tausend Scenarien liefen in ihrem Kopf ab, eine schlimmer als die andere, wie plötzlich ein hässlicher Mann vor ihr stand, ein Brutalo, oder nur ein Frauenheld, der sie gleich in der ersten Nacht betrügen würde. Vor der ersten Nacht hatte sie auch tierisch schiss, immerhin war das ihre erste Nacht und die Nacht in der sie mit ihrem Ehemann... darüber dachte sie nicht nach. Das würde ihre Nervosität nur noch verschlimmern.
Bei ihrem Vater eingehackt ging nun die hübsche junge Frau den Gang entlang, versuchte nicht zu stolpern und ihre Atmung wieder normal zu bekommen. Als dann die Musik einsetzte, schritt sie in den Saal, der brechend voll war und erblickte ihren Zukünftigen. Niemals hätte sie sich gedacht, dass ihr Ehemann so... hübsch sein würde. Er war... einfach... ihr fehlten die Worte um ihn zu beschreiben. Er war ein Traum jeder Frau und sie, Eliana würde ihn bekommen. Für sich allein. Ihr Vater legte ihre Hand in seine und sie lächelte ihn an. Besser freundlich sein, dass wird nicht schaden. , dachte sie sich und sagte sogar an der richtigen Stelle 'Ja ich will.' und oh wunder: Er tat es auch.
Der Kuss der danach folgte, war zwar ein wenig scheu, aber dennoch überaus angenehm, und Kasimir konnte auch tanzen, wie sie feststellte.
Nach einer Stunde, in der sie allen möglichen Leuten danken mussten und sich Glückwünsche anhörten, durften sie los in ihre Flitterwochen. Sie apparierten, oder eher er apparierte, denn sie konnte es noch nicht, sie würde es bald lernen.
Als sie in ihrem Hotel in Paris ankamen, die Stadt der Liebe, lächelte Eliana glücklich. Was sie mitbekommen hatte, war er genauso wie in seinen Briefen und sie mochte ihn, lieben, vielleicht, sie fühlte sich zu ihm hingezogen, aber wer tat das nicht? Trotzdem bleib die Nervosität was jetzt passieren würde.
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Kasimir Naidenov

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Böse
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BeitragThema: Re: Flitterwochen in Paris   Do Apr 05, 2012 1:21 pm

Ja, es war offiziell. Er war verheiratet. Er! Dabei hatten seine Gedanken sich bisher doch immer um Drachen, Spinnen und Vodka gedreht. Und im Gegensatz zu seiner Zukünftigen bekam er mehr als nur einen Schluck Vodka zur beruhigung. Den guten, russischen Vodka, sein Bruder hatte mehrere Flaschen mitgebracht, und Kasimirs Vater, ebenso wie sein Bruder, feierten eine ausgelassene Zwei-Mann-Party in Kasimirs Umkleideraum, in dem der geborene Bulgare sich selbst verzweifelt, mit zittrigen Fingern, um seine Serviette - ach Quatsch - um seinen Umhang kümmerte. Saß alles? Sah er gut aus? Laut seiner Mutter und seinen beiden Schwestern - die jüngste im Bunde sollte dieses Besäufnis nicht miterleben -, sah er gottgleich aus. Na, das war doch aufmunternd, oder nicht? Dennoch, dem Bulgaren schossen ebenfalls eine Milliarde Szenarien durch den Kopf. Er würe stolpern oder seiner Zukünftigen vor die Füße brechen. Er würde mit Sicherheit irgendetwas falsch machen, die falschen Worte sprechen, oder die Ringe würden nicht passen. Ihre Verlobungsringe trugen sie bereits seit zwei Jahren, seit sie einer Zwangsverlobung unterzogen wurden. Lange Zeit hatten seine Eltern verzweifelt nach 'der Richtigen' für ihn gesucht, und dann, als Norbert gestorben war, hatten sie Eliana auserwählt. Ihr Name hatte ihm gleich gefallen, so weiblich, so weich. Es hatte ihm jedes Mal gefallen, diesen Namen auf's Papier zu schreiben. Ob ihr Aussehen diesem Namen, der Vorstellung, die er von ihr hatte, gerecht wurde?
Letztlich, zu seiner großen Verwunderung, lief alles wie geplant. Er war nicht gestolpert, hatte nicht nicht übergeben, die Ringe passten, der Kuss war gut platziert und gott, sie war ein Engel. Sie war beinahe noch schöner als ein Engel. Mehr, als seine Vorstellung hätte aufbringen können und der Bulgare hatte Mühe, sie nicht die ganze Zeit anzustarren - obwohl, eigentlich war es doch gerade das, was von ihm verlangt wurde, oder? Nur Augen für seine Frau zu haben, sie zu vergöttern, sich um sie zu kümmern. Ja, das würde er tun. Vom heutigen Tage an würde Kasimir Naidenov einzig und allein für diese Frau leben. War es Oberflächlich, wie er dachte? Ja. Aber das war ihm egal. Ob sie wohl eine Veela war?
Keine zwei Stunden später standen sie in einem Raum, gemeinsam, weit fort von Russland, raus aus der eisigen Kälte, ihre Umhänge hatten sie bereits abgelegt, aber das wundervolle weiße Kleid trug die Bulgarin noch. Kasimir wusste nicht, was er tun sollte. Was verlangte sie von ihm? Was verlangte seine Familie von ihm? Nun, was diese verlangte war ihm klar, aber ebenso war ihm klar, wie unmöglich das für seine, ja, seine Frau klingen musste. Mit einem Mann schlafen, den sie gerade vor zwei Stunden das erste Mal gesehen hatte? Nein, das konnte er ihr unmöglich antun, oder? Er war überfragt, er wusste nicht, wie er dieser Person, Eliana, entgegen treten sollte, und so stand er tatsächlich geschlagene zwölf Minuten im Raum, die junge Frau noch immer fest umschlungen, weil es eben nötig gewesen war zum apparieren. Sein Kopf ratterte und ihm war gar nicht klar, er kam gar nicht auf den Gedanken, wie diese Situation auf die Frau wirken musste. Einfach dastehen, zwölf Minuten lang, und sie an sich drücken. Und mit einem Mal wurde es ihm klar. Und promt löste er seinen Griff, trat einen Schritt zurück und sah seiner Ehefrau ins Gesicht, unentschlossen und leicht verwirrt.
"Es... ist etwas verwirrend, oder?", war das erste, was er hervor brachte, in seiner Muttersprache, bulgarisch. Das erste, was er nach einem 'Ja, ich will', zu seiner Ehefrau sagte.


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Eliana Naidenova

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BeitragThema: Re: Flitterwochen in Paris   Do Apr 05, 2012 1:37 pm

Oh Gott was würde nun passieren? Würde er sie hart rannehmen, ohne Pause, die ganze Nacht, sie schlagen, ihr wehtun, sie fesseln? Sie hatte all solche Geschichten gehört, von ihrem Vater, von Freundinnen, von Leuten, mit denen sie reden wollte, die aber zu betrunken dafür waren. Sie hatte Narben gesehen, Verbrennungen, Brandzeichen mit dem Namen ihrer Ehemänner auf ihren Rücken. all das was sie nicht sehen wollte und was sie am liebste schnell wieder ungesehen machen wollte. Doch Kasimir wirkte nicht wie so ein Perverser, der sich an Schmerzen anderer aufgeilte. Er hatte sie die ganze Zeit über beachtet, sie nicht aus den Augen gelassen, aber dennoch geschwiegen. Er hatte kein Wort zu ihr gesagt , außer seinem Schwur, kein Wort mit ihr gewechselt und sie hatte dies auch nicht getan, was sollte sie auch sagen: 'Hey, wir sind jetzt verheiratet und ab heute weht ein anderer Wind?' nein das konnte sie nicht. Das wäre unangebracht gewesen. Also hatte sie auch geschwiegen ihn angelächelt, seine Hand gehalten, wie gut sich das anfühlte, fast schon verboten gut, und ihn beobachtet. Sie mochte ihn, dass war ihr schon bei seinen Briefen aufgefallen, er war nett, zuvorkommend und ihr sympatisch, aber das er auch noch so gut aussah, dass hätte sie niemals erwartet, oder gedacht. Gewünscht hatte sie es sich, aber erwartet nicht. Seine Familie war ihr aber, im Gegensatz zu ihm, sehr suspekt. Sein Vater schien leicht verbittert und seine Schwestern, nun die Jüngste war relativ nett, wenn man sie näher kennen lernte, aber die ältere... Eliana wusste nicht, wie sie sie finden sollte: Nett, blöd... beides traf irgendwie zu. Seine Mutter war... ihr fehlten die Worte, denn ihre Mutter war oft ein Anker in ihrem Leben gewesen, der Strohhalm, was auch immer das war, an dem sie sich geklammert hatte, als sie Norbert kennenlernte. Doch seine Mutter schien das komplette gegenteil ihrer Mutter zu sein, nur mit einem freundlichen Lächeln auf den Lippen. Sie hatte ihr einen halbstündigen Vortrag darüber gehalten, was sie als Ehefrau zu tun hatte und was nicht, ihr gesagt wie sie sich zu behehmen hatte und was sie bis jetzt schon alles falsch gemacht hatte. Nach diesem Gespräch war Eliana total am Ende. So viel konnte kein normaler Mensch falsch gemacht haben, wie sie es getan hatte. Sie war eine schelchte Ehefrau... Sie hätte Norbert verdient. Obwohl nein... das hatte sie nicht, denn Norbert, dieser widerliche Typ hätte sie bestimmt nicht gut behandelt. Sicherlich nicht! Es war gut dass er tot war.
Nun stand sie schon geschlagene 12 Minuten, an ihn gedrückt da, hatte kein Problem damit, mochte es sogar und atmete seinen Duft ein, er gefiel ihr. Seine umarmung war fest, besitzergreifend, aber in Elianas Augen einfach nur wunderbar. DDann ging ein Ruck durch seinen Körper und er fragte sie was. Ja, dass ist es in der Tat. gab sie leise zurück, auch in bulgarisch. Das war es auch. Er schien auch nicht zu wissen was er machen sollte, genau wie sie. Beruhigend... irgendwie.
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Kasimir Naidenov

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Böse
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BeitragThema: Re: Flitterwochen in Paris   Do Apr 05, 2012 1:54 pm

Ihre Stimme klang angenehm in seinen Ohren. Vorhin, bei ihrem Schwur, ihren kurzen, aber aussagekräftigen Worten, hatte er ihre Stimme gar nicht wirklich registriert, genau genommen hatte er Ohrensausen gehabt, hatte nur ein ekelhaftes Rauschen gehört, die Worte mehr an ihren Lippen abgelesen als wirklich gehört. Aber jetzt fiel es ihm auf, wie sanft ihre Stimme klang und wie angenehm. Passend zu ihrem Aussehen und ihrem Namen. Absolut alles an dieser Frau war passend. Lediglich ihr Alter - es tat ihm Leid, dass sie so jung war. Oder eher: Dass er so alt war. Es grenzte schon an eine Schande, dass er erst jetzt, im Alter von 27 Jahren, eine Frau heiratete. Und es tat ihm so Leid, so unglaublich Leid, dass sie sich nun mit einem alten Mann wie ihm rumschlagen musste. Obwohl es ihn eigentlich gar nicht zu interessieren hatte. Und eigentlich übertrieb er vermutlich auch. Es hätte das Mädchen schlimmer treffen können, oder? Immerhin war er ein gescheiter junger Mann, nicht so grob wie sein Vater, zumindest nicht, wenn diese Frau sich entsprechend zu benehmen wusste. Würde sie ihm auf den Geist gehen - nun, dann würde er für nichts garantieren.
"Möchtest du dich umziehen? Wir, ehm... wir könnten uns die Stadt ansehen oder... einfach hier bleiben und ..." Ja, und was? Wenn er jetzt nicht weitersprach, dann würde sie es fehlinterpretieren, da war er sich sicher, aber es fiel ihm nichts ein, was sie hier tun konnten. Sie waren ja auch nicht hier, um ihre Zeit in einem Hotel abzusitzen, oder? Sie waren in Paris, sie mussten sich die Stadt doch auch ansehen, oder?
Leicht unzufrieden dreinblickend, denn er verspürte gerade das dringene Bedürfnis, sich selbst zu verprügeln, senkte er den Blick und somit auch den Kopf richtung Boden, schloss die Augen und atmete zittrig durch. Verdammt, er war Bulgare, er war ein erwachsener Mann, er musste jawohl mit einer Frau - mit seiner Frau umgehen können!
"Bist du glücklich?", platzte es dann aus ihm heraus und er hob den Blick wieder ein wenig, um seiner Frau ins Gesicht zu sehen. Unglücklich sah sie jedenfalls nicht aus.


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Eliana Naidenova

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BeitragThema: Re: Flitterwochen in Paris   Do Apr 05, 2012 2:10 pm

Ob sie sich umziehen möchte? Darauf konnte Kasimir aber wetten, das Korsett war eng, drückte, machte ihr das atmen schwer, warum verpasste man ihr das Teil, bei einer Feier wo sie viel Luft brauchte? Das war doch bescheuert. Sie sah auch ohne Korsett, und das konnte sie sagen, ohne arrogant zu klingen, gut aus in diesem Kleid, mit aber sah sie unnatürlich schlank aus. Fast schon viel zu zerbrechlich, kein Wunder das Kasimir so scheu war, es war ihre Schuld, sie verängstigte ihn, sie ... er sah nicht aus, als hätte er Angst, aber sicher sein konnte man sich da ja nie bei einer zwei Stunden Bekanntschaft. Umziehen war also eine gute Idee und Paris zu besichtigen auch. Sie wollte die Stadt sehen, deren Ruf es war Leute zu verlieben, die Stadt die alle bewunderten, in der sie noch nie gewesen war. Oder hier bleiben... Das machte ihr ein wenig Angst, aber wie er es sagt, meinte er es nicht so, wie sie es auffasste. Und als er dann auf den Boden schaute und leicht verunsichert wirkte, wurde Eliana klar, dass dieser Mann, nicht das Ebenbild des Teufels war, sondern das Gegenteil: Genauso unsicher und verängstigt wie sie auch. Das gab ihr neuen Mut, der aber gleich wieder zerbrach, als seine plötzliche Frage aus seinem Mund kam. Ob sie glücklich war, dass war eine gute Frage auf die es nur eine richtige Antwort gab. Wenn sie nein antworten würde, wäre sie eine schlechte Ehefrau und das wollte sie nicht sein. Es reichte schon, wenn sie ihre Hochzeit ruiniert hatte, wovon sie fest ausging, da Kasimirs Mutter ihr das mehr als deutlich gemacht hatte. Aber sollte sie ihren Ehemann direkt bei ihrem ersten Gespräch anlügen? Nein, das ging auch nicht.
Dann fiel ihr auf, dass sie davon ausging, dass sie nicht glücklich war, aber war sie das wirklich nicht?
Doch das war sie. Sie war glücklich. Ja das bin ich. antwortete sie leicht überrascht und lächelte Kasimir freudestrahlend an. Das war sie. Unfassbar. Die Stadt zu sehen wäre schön... gab sie dann noch zu, leicht verlegen zu Boden schauend. So einen Gefühlsausbruch durfte sie nicht nocheinmal haben, dass gehörte sich nicht für eine Ehefrau.
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Kasimir Naidenov

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BeitragThema: Re: Flitterwochen in Paris   Do Apr 05, 2012 2:25 pm

Einige Sekunden lang herrschte eine unglaublich unangenehme Stille. Er hatte keine Ahnung, wie ihre Antwort lauten würde, und wenn er ehrlich war: Diese Ungewissheit machte ihm Angst. Diese ganze Situation verängstigte ihn. Ein Gefühl, das er selten gespürt hatte, und jetzt war es allgegenwärtig, ausgerechnet wegen einer nahezu winzigen, unglaubliehn zierlichen Frau verspürte er dieses Gefühl. Was waren sie bloß für ein Ehepaar, standen nur da und hatten offenbar beide Angst.
Und dann, endlich, antwortete sie ihm und er selbst war ernsthaft überrascht darüber. Sie war glücklich? Meinte sie das ernst? Sie wirkte nicht unaufrichtig. Sie wirkte ehrlich, sie wirkte glücklich, ihr Lächeln wirkte so freudig. Wie konnte sie ihn so anlächeln, wo er doch so vollkommen fremd für sie war? Dennoch, es steckte ihn promt an und er konnte nicht anders, als das Lächeln zu erwidern. Er! Kasimir, der unnahbare, kalte Bulgare, lächelte beschämt aufgrund einer Zwergenfrau. Wunderbar. Was sollte jetzt aus ihm werden? Pantoffeltierchen? Aber es fühlte sich doch so schön an. Wie nannte man das? Liebe auf den ersten Blick? So etwas musste es wohl sein. Als hätte er sein ganzes Leben nur auf diesen Tag gewartet, nur auf diese Person, war sie ganz plötzlich, von einer Sekunde auf die nächste, sein Mittelpunkt der Welt geworden. Einfach so. Sie hatte nur dastehen müssen und es war um ihn geschehen. Buff. Kaputt gemacht hatte sie ihn, seinen ganzen kalten, bösartigen Charakter versaut und ein Pantoffeltierchen gemacht. Dachte er. Konnte ja nicht ahnen, dass er in Gegenwart anderer Personen wieder zu dem kalten Freak mutieren würde.
"Dann werden wir sie uns ansehen", sagte er leise, blickte kurz an ihr herab und nickte dann leicht in Richtung Bad. Sie wollte doch sicher nicht im Hochzeitskleid aus gehen, oder? Und er wollte sie sicher nicht zwingen, sich vor ihm umzuziehen. Obwohl es ihn nicht stören würde... er für seinen Teil begann auch gleich damit, seine "Festtagskleidung" abzulegen, innerhalb weniger Sekunden war sein Körper entblößt und mit einem kurzen Schwingen seines Zauberstabs waren die Koffer entleert und ihr Inhalt in der Kommode des Zimmers verstaut. Schnell suchte er sich ein paar bequeme, aber selbstverständlich immernoch ordentliche Kleidungsstücke heraus, wollte neben seiner Frau immerhin gut aussehen.


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Eliana Naidenova

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BeitragThema: Re: Flitterwochen in Paris   Do Apr 05, 2012 2:39 pm

Eliana nickte, immer noch mit dem glücklichen Lächeln auf ihren Lippen und dachte daran was sie wohl anziehen würde, immerhin wollte sie ihrem Ehemann gefallen und nicht ihn lächerlich machen. Sie wurde rot, als sie sah wie der Mann, IHR Mann sich vor ihr auszog und sie drehte sich ein Stückchen weg, denn das gehörte sich so, als Frau, wenn auch nicht als Ehefrau, aber das war ihr momentan egal. Ihre Kleidung flog durch den Raum und sie ging ihr nach, öffnete ihre Kommode und nahm sich ein t-shirt, hier war es auch verdammt warm und einen Rock aus dem oberen Schubfach. Ehe sie, immer noch mit leicht rotem Kopf in Richtung Badezimmer schlich.
Sie spürte ein Kribbeln in ihrem Bauch, ein kribbeln und ein Gefühl, welches sie noch nie zuvor gespürt hatte. Was war das? Liebe? Gut möglich, sie wollte gerne ihren Kuss wiederholen, nur ein wenig verändert, ohne die Menschenmenge hinter sich zu haben, ihre Blicke auf sich zu spüren und ohne dabei nervös zu sein. Aber das würde er nicht machen, immerhin war es eine Zwangsehe und er war gezwungen worden sie zu heiraten. Hätte er den Wahl gehabt, wäre er bestimmt schreiend weggelaufen, da war sie sich sicher.
Danke sehr.... sie wollte Mister Naidenov sagen, so wie sie ihn bisher auch angesprochen hatte, aber... das war nun unpassend. Wie sollte sie ihn nennen. Kasimir? Kasi? du da? Alles unpassend irgendwie. Sie drehte sich noch einmal um, schaute den Mann vor sich an und ging noch ein paar Schritte auf ihn zu, bis sie vor ihm stand. Entschuldigung, aber wenn es ihnen nichts ausmacht.... Ich bekomme mein Kleid nicht alleine auf... sagte sie und verfluchte innerlich ihre Mutter für die Idee, denn zweifelos war das der Plan gewesen. Kasimir sollte ihr aus dem Kleid helfen und dann... den Rest schenkte sie sich.
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Kasimir Naidenov

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BeitragThema: Re: Flitterwochen in Paris   Do Apr 05, 2012 3:04 pm

War sie da gerade rot geworden? Das fand er... niedlich, ja. Niedlich war ein passender Begriff. Zumindest hielt er ihn für passend. Kurz sah er schweigend dabei zu, wie sie sich Kleidung aussuchte, ehe er sich wieder seiner eigenen Kleidung widmete, im Augenwinkel bloß noch mitbekam, wie die junge Frau in Richtung Bad verschwand. Er zumindest verschwinden wollte, denn auf halbem Weg machte sie kehrt und kam zurück. Hä? Was war denn jetzt los?
Ein wenig verwirrt blickte er sie an, als sie vor ihm stand, sich für irgendetwas, er hatte keine Ahnung, für was, bedankte, und ihn letztich um etwas bat. Und wie wenig ihm das ausmachte. Im Gegenteil. Sein Herz machte einen kleinen Hüpfer bei der Vorstellung, diese Frau noch einmal zu berühren. Ob er es schaffen würde, sich zusammen zu reißen, wenn er erst einmal den ersten Schritt getan hatte? Er war ein Mann - er hatte nie unter der Bedingung gestanden, als Jungfrau in die Ehe zu gehen. Natürlich hatte er, vor seiner Verlobung, die ein oder andere Frau gehabt und natürlich hatte er Triebe, und er war sich sicher, wenn er diese Frau berührte, würden sie geweckt. Dennoch nickte er, wie sollte er es auch nicht tun, war das Verlangen doch so riesig, sie zu berühren, und trat hinter die Frau, um das Kleid zu öffnen und dann die darunter versteckte Schnürung des Korsetts zu lösen. Durch das Zittern seiner Hände benötigte er viele Anläufe, wie viele hatte er nicht gezählt. Ob sie es ihm erlauben würde...? Natürlich würde sie. Sie musste. Es wurde von ihr verlangt, genau so wie es von ihm verlangt wurde, sie angemessen zu strafen, wenn sie sich dem Willen ihres Mannes nicht fügte. Aber würde er das über's Herz bringen? Vermutlich nicht. Ob er erkennen würde, wenn sie sich sträubte? Ob sie es zeigen würde, oder ob sie so tun würde, als gefiele es ihr? Er würde es wohl nie erfahren, oder? Wenn ihre Reaktion nicht auspurer Ablehnung bestand, dann konnte er sich nie sicher sein, ob sie ehrlich war oder nicht. Und dennoch, dieses Risiko ging er ein, als er seine Hände auf ihre Schultern legte und die Träger sanft von diesen Schob. Wie von selbst glitt der glatte, weiche Stoff an ihrem Körper hinab, gab den Ausblick auf ihren Körper frei, ihre blasse Haut, die Strümpfe, ihre wohlgeformte Taille, ... Kasimir biss sich auf die Unterlippe, viel zu fest, wie er feststellen musste, denn nach wenigen Sekunden schmeckte er Blut. Im nächsten Moment, er hatte selbst nicht ganz mitbekommen, wann es passiert war, hatte er ihr sanft den Schleier entfernt, die Arme um sie gelegt und sein Gesicht in ihrem Haar vergraben.
"Verzeih mir", flüsterte er leise, mit seiner rauhen Stimme, in ihr Ohr, musste es für sie doch die reinste Qual sein, von einem so viel älteren, wildfremden Mann derartig angefasst zu werden.


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Eliana Naidenova

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BeitragThema: Re: Flitterwochen in Paris   Do Apr 05, 2012 3:35 pm

Er war sanft, sanft, wenn auch ein wenig ungeshcickt, aber das wäre sie auch gewesen, ihr machte das nichts aus, sie genoss seine Berührungen und schloss sogar ihre Augen. Warum fühlte sich das so verdammt gut an, warum konnte es sich nicht schlecht anfühlen, so wie sie gedacht hatte, warum verspürte sie das Verlangen sich zu ihm umzudrehen, ihre Arme um seinen Hals zu legen und ihn zu küssen? So viele Fragen und keine einzige Antwort. Er strich ihr die Träger so sanft von ihren schultern, dass sie nicht anders konnte als eine Gänsehaut zu bekommen. Es ging nicht anders und es war alles andere als unangehnem. Sogar das Gegenteil war der Fall, sie genoss seine Berührungen und eben dieses Gefühl gab ihr Mut. Sie konnte es tun, sie würde es schaffen. Sie drehte sich zu ihm um, als er ihr den Schleier aus den Haaren nahm, sie bemerkte noch nicht mal wirklich, dass sie ohne Kleid vor ihm stand, trat plötzlich ein Ausdruck in seine Augen, die sie die ganze Zeit anschauen musste, sie konnte nicht wegsehen, es funktionierte nicht und sie wollte auch nicht, der mehr war als nur Verlagen, was man ihm ansehen konnte und was sie freute. Auf eine komische Art und Weise, war sie froh, dass ihr anblick ihn nicht kalt lies, oder schlimmer ihn dazu veranlasste schreiend weg zulaufen. Doch dieser Ausdruck wechselte schnell zu Verzweifelung und Bestürztheit. Er umarmte sie, legte seine Arme um ihren Hals und seinen Kopf in ihr Haar, welches garantiert nach Rosen duften musste, es gab einfach keine andere Möglichkeit, bei den Tonnen Shampoo, welche ihre Mutter verwendet hatte.
Sie sollte ihm verzeihen, aber wofür? Sie hatte ihn doch genau darum gebeten, oder? Die Verzweifelung in seiner Stimme brach ihr fast das Herz, sie wollte nicht das er verzweifelt war, sie wollte dass er glücklich war. Sie sollte ihn glücklich machen, dass war eine ihrer Pflichten und nicht verzweifelt und beschämt. Mal ganz davon abgesehen, wie seine Stimme an ihrem Ohr ihr einen Schauder über den Rücke jagte und sie, wenn auch zögerlich, ihre Arme um ihn legte. Es gibt nicht das Geringste, was ich verzeihen müsste. flüsterte sie zurück, auch, logischerweise, in sein Ohr und legte ihren Kopf an seine Schulter. Vielleicht nahm sie sich gerade zu viel raus? Würde er sie jetzt schlagen, weil sie so unverschämt war und seine Nähe auskostete? Nein.. schlagen würde er sie nicht, soviel wusste sie schon. Doch hatte sie nicht etwas rotes bei ihm gesehen? Sie hob ihren Kopf wieder und... Tatsache. Kasimirs Lippe blutete. En erschrockener Ausdruck huschte über ihr Gesicht und sie schaute ihm wieder in die Augen, diesesmal den Blick voller Sorge um ihn. Ist alles in Ordnung? fragte sie ebenso sorgevoll und schon fast verzweifelt, immerhin blutete ihr Ehemann, wegen ihr... seiner Ehefrau. Sie bückte sich kurz und holte ein weißes Tuch aus dem Kleidermeer zu ihren Füßen und meinte dann in der gleichen Tonlage Das wird jetzt ein bisschen weh tun... es tut mir lied. Sie führte, mit leicht zitternden Händen das Tuch zu Kasimiers Lippen und fing an diese abzutupfen, das Blut wegzutupfen. Sachte und vorsichtig ging die junge Frau da vor, denn sie wollte ihm nicht noch mehr schmerzen bereiten. Man konnte ihr förmlich ansehen ,was sie sich für Sorgen um ihn machte, und welche Vorwürfe sie sich machte. Es war doch wirklich untragbar, dass sie ihren Ehemann dazu brachte zu bluten. Ihre Mutter würde ihr den Kopf abreißen....
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Kasimir Naidenov

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Böse
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BeitragThema: Re: Flitterwochen in Paris   Do Apr 05, 2012 11:16 pm

Gut, das war eigenartig. Das war alles, nur nicht das, womit Kasimir gerechnet hätte. Dass sie ihm entgegen kam, sich bewegte, als würde es ihr womöglich sogar gefallen. Das konnte nicht Real sein, oder? Dass sie ihn nicht ablehnte, im Gegenteil, dass sie ihn freiwillig berührte, und dabei so zärtlich und liebevoll wirkte, so ganz anders, als er es erwartet hatte.
Ja, sie duftete nach Rosen, und obwohl er diesen Duft eigentlich nicht mochte, so fand er ihn jetzt, hier, in dieser Situation und vor allem an dieser Frau, gemischt mit ihrem eigenen Duft, unglaublich anziehend und angenehm.
"Eliana..." Wie schön es klang, diesen Namen auszusprechen. Wie angenehm er auf seinen Lippen zerging. Leicht erstaunt nahm er ihre Worte auf. Es gab nichts zu verzeihen? Nun, diese Frau kannte ihre Zukunft ja auch noch nicht. Sie wusste nicht, wie groß das Verlangen in ihm war, und dass sie heute mit Sicherheit nichtmehr Paris bewundern würden. Nein, das würden sie wohl oder übel auf morgen verschieben müssen, heute würde es zu seinem eigenen Erstaunen wohl tatsächlich zu genau der Hochzeitsnacht kommen, sie alle von ihnen erwarteten. Mit dem kleinen Unterschieden zum Normalfall. Sie würden nicht direkt in der ersten Nacht versuchen Nachkommen zu zeugen. Nein, das hatte er nicht akzeptiert. Nicht, solang er in Russland lebte und mit der dunklen Geschichte dieses Landes zugange war. Nein, damit würden sie anfangen, wenn sie ein geregeltes Leben aufgebaut hatten. Und wenn sie sich besser kannten. Ja.
Es war fast ein wenig erschreckend, wie besorgt dieses Mädchen aussah, als es ihm ins Gesicht blickte. Ob das ihre wahren Gefühle waren, die sie da zeigte? Ob sie wirklich und wahrhaftig besorgt um ihn war? Er wusste es nicht und vermochte es nicht einzuschätzen, nicht nach so kurzer Zeit, die sie sich erst kannten. Ruhig stand er da und ließ die junge Frau tun, was sie tun wollte, seine Lippe abtupfen, während er sie einfach nur anblickte und immer wieder feststellen musste, wie wunderschön sie aussah und wie unglaublich glücklich er war.
"Bitte... schau doch nicht so besorgt." Ein zögerndes Lächeln machte sich auf seinem Gesicht breit, und während sie so vor ihm stand, konnte er nicht anders, als seinem Bedürfnis nachzugehen, die Arme wieder um sie zu schlingen und sie an sich zu drücken. "Danke."


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Eliana Naidenova

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BeitragThema: Re: Flitterwochen in Paris   Fr Apr 06, 2012 1:11 am

Er schaute sie an, und sie konnte seinen Blick nicht deuten, zärtlich, besorgt, verängstigt, okay Letzters wohl kaum, immerhin war er ein Bulgare, irgendwie war sein Blick zu vielseitig und als er ihren Namen aussprach, fast schon verträumt, breitete sich wieder ihr Lächeln auf ihren roten Lippen aus und sie wünschte sich in diesem Moment nichts mehr, als diesen Moment anhalten zu können, ihn nie vergehen zu lassen und ihn für immer in ihrem Herzen zu tragen. Se hatte wirklich nicht die leiseste Vermutung, dass sie heute nicht mehr dazu kamen Paris zu besichtigen, aber wenn sie es gewusst hätte, wäre sie auch nicht schreiend weggelaufen. Es war schon komisch, wie man sich an einen wildfremden Mann binden konnte und ihn gleichzeitig nicht verabscheuen konnte. Sie hatte sich ihre Ehe immer als die schrecklichste Art von Hölle auf Erden vorgestellt, geschaffen um sie zu quälen, ihr ein Leben aufzuzwingen, dass sie niemals führen wollte, ihr Schmerzen zuzufügen und sie total zerstören würde. Aber hier und jetzt, wo sie Kasimir ansah, kaum eine Armlänge voneinander getrennt wusste, sie, dass sie sich immer geirrt hatte. Vielleicht würde diese Ehe ja nicht schlimm werden, oder gar grausam, vielleicht würde sie schön, zärtlich, einfach wunderbar werden, denn sie konnte sich nichts anderes vorstellen, wenn Kasimir ihr Mann war... ist... Kasimir und sie waren jetzt verheiratet, seit gut drei Stunden, oder waren es zwei? Sie wusste es nicht, aber sie wusste, dass es ein schöner Tag werden würde, sie würden Paris anschauen, sich eine schöne Zeit machen und wer weiß, vielleicht war die Nacht, vor der sich die junge Frau, die frisch gebackene Ehefrau, am meisten fürchtete, ja schön und unvergesslich.
Sie hatte seine Lippe so gut es ihr eben möglich war versorgt, hatte festgestellt, dass es nur eine kleine Wunde war, wahrscheinlich hatte er sich auf die Lippe gebissen, warum auch immer also nichts wirklich dramatisches aus seiner Sicht, wenn man seinen Worten glauben sollte, dass sie nicht so besorgt gucken sollte. Er lächelte. Ein süßes und wunderbares Lächeln, welches sie jetzt schon liebte. Ja sie liebte es, vielleicht liebte sie auch Kasimir, ihre Gefühle fuhren Achterbahn. War das ein Zauber? Wenn ja, würde sie ein ernstes Wörtchen mit dem Verursacher dieses Zaubers reden müssen, aber in diesem Moment genoss sie ihn. Das angenehme kribbeln in ihrem Bauch und das Herzrasen, wenn er sie berührte. Sein Lächeln war ansteckend und auch sie lächelte ihn an, bis sie plötzlich wieder zu ihm gezogen wurde, er sie wieder umarmte und sich, warum auch immer bedankte.
Es war eine Art Reflex ihre Augen zu schließen, ihren Kopf an seine Schulter zu legen. Sie konnte nichts dagegen tun, es war einfach so, als ob sie genau dort hingehörte. Zu ihm. Zu ihrem Ehemann. Wofür bedanken sie sich? fragte sie nach, da sie keine Ahnung hatte, was er meinte. Das Lippenabtupfen gehörte zu ihren Pflichten und sie hatte es gerne gemacht. Sie mochte es sich um ihn zu kümmern, komisch. Sie atmete einmal tief ein, sog seinen Duft in sich auf, der Duft den sie sehr mochte, und lächelte glücklich. Nein sie hatte keine Probleme damit, dass er älter war als sie, es hätte schlimmer kommen können, aber nicht besser. Nein besser auf keinen Fall.
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Kasimir Naidenov

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BeitragThema: Re: Flitterwochen in Paris   Fr Apr 06, 2012 1:31 am

Ups. Wofür bedankte er sich? Ja, das war eine gute Frage. Tatsächlich war es ihre Pflicht und er hatte sich gar nicht zu bedanken für derartige Selbstverständlichkeiten. Dennoch hatte er es getan und und die Antwort auf ihre Frage blieb aus. Nein, sich jetzt zu erklären, dazu hatte er keine Lust.
Schweigend drückte er sich an sich, immernoch, ehe er sie vorsichtig packte und hoch hob. Ging ganz einfach, sie war leicht wie eine Feder. Und dann saßen sie da, auf der Bettkante, sie auf seinem Schoß, und er konnte nicht anders, als seinen Gefühlen, seinem Begehren nachzugeben und die junge Frau zu küssen. Ausnahmsweise war er sogar rasiert - naja, mehr oder weniger. Gestutzt war sein Bärtchen, auf eine feine Länge, die ihn ordentlich aussehn ließ. Er hatte sich geweigert, sich das Gesicht glatt wie einen Babypo rasieren zu lassen. Jetzt bereute er es - es musste fürchterlich pieksen. Dennoch lagen seine Lippen eine Sekunde später auf ihren, verschlossen sie sanft. Seine starken Arme waren immernoch um den zierlichen Körper gelegt, und er konnte nur hoffen, dass sie es genau so genoss wie er selbst. Denn ja, er genoss es. Und wie er es genoss... sie war einfach so perfekt, sein Herz machte pure Luftsprünge, seine Hände zitterten, seit er mit ihr den Raum teilte, und nun, endlich, hatte er sich überwunden sie zu küssen, obgleich er sich immernoch sorgte, ob er sie damit quälte. Aber den Anschein machte es nicht, oder?


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Eliana Naidenova

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BeitragThema: Re: Flitterwochen in Paris   Fr Apr 06, 2012 1:46 am

Eliana genoss seine Umarmung, mochte es in seinen starken männlichen Armen gehalten zu werden, fühlte sich beschützt und umsorgt dadurch. Sie mochte es, wie er sie hielt, mochte es wie sich seine Arme an ihrem Körper anfühlten und sein Kopf neben ihrem, mochte es wie sie ihren Kopf an seine Schulter legen konnte, was perfekt zu passen schien und mochte auch den Effekt, der durch diese Umarmung hervorgerufen wurde. Sie entspannte, isch, vergaß all ihre Sorgen und Gedanken, wurde von diesem Gefühl ganz eingenommen und es war, als würde sie nicht mehr atmen brauchen. Ja sie liebte Kasimir. Das stand fest... so gut es eben möglich war festzustellen, denn Eliana war noch nie verliebt gewesen. Aber es fühlte sich so an, wie in den Geschichten, die sie gehört hatte, die guten, mit einem happy End. Plötzlich hatte sie keinen Boden mehr unter den Füßen und lag in seinen Armen, die sie eben noch gehalten hatten. Nach der ersten Sekunde, legte sie sich eine Hand auf den Mund und kicherte leise, denn das war wirklich.. komisch. Sie wurde noch nie von einem Mann getragen und vor allem nicht von einem den sie mochte. Und wie konnte es auch anders sein, es war angenehm, vielleicht nicht so angenehm, dass sie Tagelang in seinen Armen liegen konnte, aber so angenehm, dass sie gerne noch ein wenig länger in eben diesen verweilt hätte. Nun aber saß sie auf Kasimirs Schoß, schaute ihn an und hörte auf zu kichern. Sein Blick, fesselte sie, leis sie in seinen Augen versinken und sein Kopf bewegte sich langsam auf sie zu. Kurz bevor er ihren Kopf erreichte, legte sie ihren ein wenig auf die Seite, warum wusste sie selber nicht, es war einfach so, dass sie dies machte und schloss ihre Augen. Seine Lippen legten sich auf ihre, seine weichen süßen Lippen, verschmolzen mit ihren und sie fühlte wie ihr Herz einen Freudentanz aufführte. Ein wenig pieckste sein Bart schon, aber das störrte sie nicht, es war Kasimir, der sie küsste und das war alles was momentan zählte. Es war kein kurzer Kuss, wie der auf der Hochzeit, der nur ausgetauscht wurde, weil sie es mussten und um die menge hinter sich zufrieden zu stellen, es fühlte sich anders an, besser, zärtlicher, liebevoller. Eliana legte ihre Arme um seinen Hals, weil sie sonst nicht wusste, wohin sie sie sonst tun sollte und verlor sich ganz in dem Gefühl von seinen Lippen auf ihren.
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Kasimir Naidenov

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BeitragThema: Re: Flitterwochen in Paris   Fr Apr 06, 2012 2:10 am

Sie kicherte? Kurz legte der Bulgare die Stirn in Falten, irritiert, musterte die Frau auf seinem Schoß, die gleich darauf wieder schwieg. Was sollte er davon nun halten? Lachte sie ihn aus? Nein, ... so wirkte es nicht. Und ehrlich gesagt war es ihm gerade egal, er sah es ihr nach, dass sie lachte, obgleich es ein respektloser Zug von ihr gewesen war. Zu gern hätte er einen Blick in ihre Gedanken geworfen, um zu sehen, warum sie lachte, aber da schien ihm so ... unfair.
Nein, lieber tat er unbeirrt weiter, was er tun wollte, küsste sie, seine Ehefrau, drückte sie fest an sich. Es fühlte sich so unglaublich richtig an. So vollkommen richtig, als wären sie geschaffen füreinander. Als hätte das Schicksal genau gewusst, was es zu tun hatte, als hätte es genau gewusst, dass sie beide, Eliana und Kasimir, geschaffen waren füreinander. Ob sie es genau so sah? Mittlerweile beschlich ihn immer mehr das Gefühl, dass sie tatsächlich ebenso empfand wie er. Dass es ihr wirklich gefiel, was hier geschah, dass sie ihn mochte und seine Berührungen genoss.
Sein Körper wollte mehr. Ein Kuss reichte nicht aus, um deutlich zu machen, wie sehr er diese Frau begehrte, ein Kuss reichte nicht aus, um ihn zu Befriedigen, seinen Drang, sie ganz für sich zu haben. Und so bewegte er sich abermals. Ohne den Kuss zu lösen zog er sie weiter aufs Bett, sorgte dafür, dass sie unter ihm lag. Er selbst lag über ihr, versuchte so wenig Gewicht wie möglich auf ihren zarten Körper zu legen. Er wollte ihr nicht weh tun. Er wollte, dass es für sie genau so angenehm war wie für ihn. Wenn sie auch nur einen Hauch von unwillen zeigte, ... würde er dann stoppen? Würde er sich dann noch zusammen reißen können? Er wusste es selbst nicht, ob die Sorge um sie größer war als sein Verlangen.


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Eliana Naidenova

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BeitragThema: Re: Flitterwochen in Paris   Fr Apr 06, 2012 2:28 am

Es fühlte sich so gut an, so richtig so vollkommen, dieser Kuss war das schönste was sie je erlebt hatte. Das kribbeln in ihrem Bauch nahm zu, verstärkte sich noch und übertrug sich auf ihren ganzen Körper, sie spürte das Bett an ihrem Rücken und Kasimir über sich und wusste was gleich passieren würde, dass sie es tun würden, dass wovor sie so viel Angst hatte es zu tun, das wovon sie gehofft hatte es heute nicht tun zu müssen, das was sie aber jetzt wollte. Sie wollte es, konnte sich nicht vorstellen, dass Kasimir ihr weh tat, wo sie doch so gut zueinander passten, sich ergänzten und beschützten. Sie spürte keinen Widerwillen in ihr drinnen und war ein wenig überrascht darüber, bis sie sich wieder auf den Kuss konzentrierte. Sie wusste nicht, ob Kasimir der Kuss gefiel und sie hatte auch keine Möglichkeit dies zu überprüfen, geschweige denn von der Zeit, aber sie wollte es wissen. Eliana wollte doch nicht, dass ihr Ehemann, Kasimir Dejan Naidenov, dies nur tat, weil er es tun musste. Aber das Gefühl, dass er eben dieses tat, nahm langsam wieder ab, von so viel Leidenschaft einfach weggespühlt. Sie liebte es, wie sich seine Lippen auf ihren bewegten, nahm kaum mehr seinen Bart wahr und wie sich sein Körper auf ihr anfühlte, nicht zu fest, aber auch nicht zu wenig Haut berührte sich und Elianas Arme wanderten wie von selbst von Kasimirs Schulter, zu seinem Rücken, wo sie verweilten. Sie liebte ihn, ja das tat sie, daran gab es keinen Zweifel mehr, hatte sie zu viel Vodka, oder ähnliches getrunken? Wahrscheinlich, aber noch lange nicht so viel, dass sie nicht mehr kontrollieren konnte, was sie da tat und was sie da tat wollte sie tun, um jeden Preis. Ein leises Seufzen der Lust, kaum hörbar entwich ihren Lippen und wurde so gegen seine, als er sich von ihr gelöst hatte, gehaucht. Sie hatte ihre Augen immer noch geschlossen, konnte so besser den Kuss spüren, wie ihr schien und sie liebte dieses Gefühl. Er sollte nicht aufhören, egal was passierte, er sollte bitte nicht aufhören.
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Flitterwochen in Paris
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