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 Gryffindortisch

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Ginny Weasley

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BeitragThema: Gryffindortisch   Sa März 31, 2012 1:36 am

Ginny kam mit langsamen Schritten in die Große Halle, sie hatte tiefe Augenringe vom wenigen Schlaf und rote Augen von den Tränen, die ihr durch die letzte Nacht den Schlaf raubten und auch beim Anblick des verwüsteten Schlosses immer wieder kamen. Ginny weinte recht selten, doch diese Brutalität und die Zerstörung die durch die Todesser hier zu sehen waren, waren sogar für sie zu viel, als dass sie die Tränen niederkämpfen konnte. Als sie die Halle betrat, hatte sie sich langsam wieder unter Kontrolle, jedoch war diese sehr schwankend, denn als sie die Tische sah, welche teilweise auf die Hälfte ihrer üblichen Größe minimiert waren, da große Teile hinausgesprengt wurden oder sie von Geröll begraben waren, hatte sie wieder das Gefühl gleich in Tränen auszubrechen. Sie schüttelte leicht den Kopf und versuchte ihre Gedanken in andere Bahnen zu lenken, ja die Zerstörung war schlimm und es gab auch Opfer und sehr viele Verletzte, doch hatte es sich doch irgendwie gelohnt, immerhin war es endlich vorbei, Voldemort war tot, Harry hatte es geschafft, er hatte ihn endlich besiegen können. Beim Gedanken an Harry seufzte die rothaarige Hexe leicht, sie vermisste ihn und fragte sich, wie es weitergehen würde, jetzt wo es vorbei war. Doch zugleich war sie wütend auf ihn, denn er hatte sie verlassen um sie vor den Todessern zu schützen am Grabe Dumbledores und sie hätte ihm gleich sagen können, dass es nichts bringen würde und damit hätte sie auch recht gehabt.

Sie ging tief im Gedanken zum Gryffindortisch und erst, als sie gegen einen Stuhl lief und fast stolperte sah sie sich genauer um, vielleicht war ja jemand hier, den sie kannte. Sie sah nicht nur am Tisch der Löwen nach sondern auch an den anderen Tischen, denn immerhin hatte sie dort auf Freunde und außerdem saßen nicht annähernd alle an den Haustischen sondern dort, wo sie Platz fanden. Ok, voll war es noch nicht, die meisten schliefen sicherlich noch, nach den Strapazen der Schlacht und am Gryffindortisch saßen auch nur ein paar Leute, mit denen sie wenig zu tun hatte. Ginny beschloss sich etwa mittig vom Tisch zu setzen und zog eine Müslischale und Milch zu sich heran um etwas zu essen, sie war erstaunt, dass die Hauselfen bereits wieder ihre Arbeit aufgenommen hatten, immerhin hatten diese auch gekämpft und sicherlich auch Verluste zu beklagen. Insgeheim musste Ginny, auch wenn sie das wohl niemals zugeben würde, Hermine Recht geben, vielleicht sollte man diesen Wesen wirklich mehr Rechte geben, wenn sie doch so tapfer waren.



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BeitragThema: Re: Gryffindortisch   Sa März 31, 2012 1:58 am

Der Krieg war vorbei. Er war wirklich vorbei. Voldemort war tot. Die Todesser gab es demnach nicht mehr. Zumindest hatten sie keinen Anführer mehr. Die Zaubererwelt, aber auch die Muggelwelt konnten nun endlich in Ruhe leben. Niemand, der sie mehr Angriff. Keine Opfer mehr, die unter grausamen Qualen sterben mussten, nur weil sie Muggelstämmig waren. Es war wirklich vorbei. Harry hatte es geschafft, dank der Mithilfe seiner Freunde. Dank Hermine, Ron, Neville, Luna, Ginny und all den anderen. Ohne sie hätte er es niemals geschafft. Niemals. Er wäre zu Grunde gegangen. Deswegen war er auch froh gewesen, dass sich seine zwei besten Freunde ihm damals 'aufgezwungen' hatten. Damals, als sie nach den Horkuxen gesucht hatten, um Voldemort ein für alle Mal zu zerstören.
Aber der Krieg hatte nicht nur die Menschen geprägt. Hogwarts war fast gänzlich zerstört worden. Überall lagen Trümmerhaufen und Scherben. Die Geister hatten sich verzogen. Portraits waren zerstört worden. Die Geister, die darin gelebt hatten, waren ebenfalls weg. Es gab etliche Verluste zu begleichen. Einige Freunde hatte er verloren. Einige Menschen, die er wirklich ins Herz geschlossen hatte. Mad Eye Moody zum Beispiel. Oder Bill war von einem Werwolf angegriffen und gezeichnet worden. Doch zum Werwolf war er nicht geworden. Er würde nur dieses schreckliche Verlangen nach blutigem Fleisch haben. Sehr zur Freude von Fleur, wo es doch üblich war, Fleisch extra blutig zu braten.
Unbewusst hatten seine Beine ihn Richtung Große Halle getragen. Auch hier war alles zertrümmert worden. Die Tische hatten sich minimalisiert und von der Schönheit der großen Halle war nicht mehr zu erkennen. Einzig und alleine die unvergleichliche Decke war erhalten geblieben. Und unter all diesen Trümmern war Ginny. Wie verloren saß sie dort am Gryffindortisch und aß ihr Müsli. Die Hauselfen arbeiteten wieder? Was für ein fleißiges Völckchen. Nie beschwerten sie sich, gingen immer nur ihrer Arbeit nach und waren voll und ganz zufrieden. Wirklich bewundernswert.
Sollte er zu ihr gehen? Sollte er es wagen? Ab hier verließ ihn der Mut. Er konnte nicht. Keinen einzigen Zentimeter konnte er sich in ihre Richtung mehr bewegen. Harry stand einfach nur da und starrte sie an. Sie musste wütend auf ihn sein. Aber verstand sie denn nicht? Er hatte sie doch nur beschützen wollen. Beschützen vor Voldemort. Ginny war seine Schwäche gewesen. Er hätte nicht nach den Horkurxen suchen können. Er hätte sich keine Sekunde auf seine eigentliche aufgabe konzentrieren können und dennoch hatte er ständig an sie denken müssen. Ging es ihr gut? War sie verletzt oder gar tot? Der Gedanke daran hatte ihn oft nächtelang nicht schlafen lassen können. Und nun saß sie dort.
Seine grünen Augen suchten ihr Gesicht, ihren Körper, nach Verletzungen ab. Hatte sie etwa geweint? Sie durfte nicht weinen. Nicht wegen ihm. Nicht wegen des Krieges. Er war endlich vorbei und sie konnten endlich in Frieden leben. "Ginny." sagte er leise und war so unendlich froh, das rothaarige Mädchen zu sehen.
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BeitragThema: Re: Gryffindortisch   Sa März 31, 2012 2:15 am

Ginny saß weiter am Tisch und stocherte lustlos im Müsli herum, wirklichen Hunger hatte sie nicht und so aß sie nur kleine happen und die Schüssel schien sich gar nicht zu leeren. Sie dachte weiter nach über das vergangen Jahr, über die Qualen durch die Todesser die hier unterrichten durften, aber auch über das merkwürdige Verhalten von Snape. Was war eigentlich mit diesem? Und sie dachte auch über Harry nach, was hatte er das Jahr über erlebt, was hatte er getan, damit er das unmögliche schaffen konnte und den dunkelsten aller Magier töten? Wo war er gewesen? Hatte er an Ginny gedacht, so wie sie so oft an ihn? Oder hatte er sie vergessen? Als ihr so diese und noch viele andere Fragen durch den Kopf gingen, hatte sie ein merkwürdiges Gefühl, als würde ein Luftzug durch die Halle gehen, welcher ihr die Nackenhaare kurz aufstellte, doch sie beachtete dieses Gefühl nicht, sie hatte sich daran gewöhnt, denn dieses Gefühl hatte sie oft gehabt, meist wenn ein Todesser in der Nähe einen der Schüler folterte oder anders bestrafte.

Doch etwas war anders, das Gefühl war nicht bedrohlich, es war merkwürdig und irritierte sie. Dann kam das Gefühl wieder, als würde sie jemand rufen. Sie hob irritiert den Kopf und sah instinktiv zum Eingang der Halle und dort stand er. Mitten im Eingang der Halle, die Augen auf sie Gerichtet, als wäre er versteinert, stand er, der Junge der Überlebt hat, der Bezwinger Voldemorts, Harry Potter, ihr Ex-Freund. Kurz leuchteten ihre Augen auf, als sie ihn sah doch dann trat Sorge in das Gesicht, er sah wirklich Schlimm aus, er schien viele Verletzungen zu haben und wirklich glücklich wirkte er auch nicht, obwohl er doch gewonnen hatte. Sie brauchte ein paar Sekunden, bis sie sich wieder bewegen konnte und ließ den Löffel einfach in ihr Müsli fallen, sie sah ihn weiter an und wusste nicht, wie sie reagieren sollte. Natürlich musste sie früher oder später auf ihn treffen und doch war es irgendwie unerwartet.

Langsam stand sie auf und ging langsam zu ihm Rüber, sie sah ihm direkt in diese Smaragdgrünen Augen, die sie so vermisst hatte. Ja, jetzt wo er vor ihr stand, wusste sie, dass sie ihn mehr vermisst hatte, als sie selbst merkte. Luna hatte wohl recht gehabt, als sie meinte, Ginny würde noch den Verstand verlieren, wenn sie zu lange nichts von Harry hörte und nun war es, als hätte sie die Medizin dagegen bekommen. Sie blieb direkt vor ihm stehen, noch immer wusste sie nicht, was sie sagen oder tun sollte, sie freute sich ihn wieder zu sehen aber gleichzeitig war sie unbeschreiblich wütend und sie hatte Angst.



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BeitragThema: Re: Gryffindortisch   Sa März 31, 2012 2:45 am

Wie dämlich er sich gerade vor kam. Wie ein verliebter Volltrottel, der seine Freundin eine ganze Weile nicht gesehen hatte, starrte er sie an. Mal abgesehen davon, dass es auch so war? Aber da saß sie. Leibhaftig und soweit unversehrt. Dieses Gefühl, dieses Gefühl des Glücks, war einfach nicht in Worte zu fassen, so unbeschreiblich war das.
Es dauerte eine Weile bis die Rothaarige ihn bemerkte. Ob sie wohl an ihn gedacht hatte? Oder was war der Grund für ihre Abwesenheit. Und dann schaute sie ihn aus ihren rehbraunen Augen an und ihm stockte der Atem. Selbst so geprägt vom Krieg war sie in seinen Augen noch wunderschön. Selbst eine Veela konnte es nicht mit ihr aufnehmen. Wieder flüsterte er leise ihren Namen. Seine Mundwinkel zuckten kurz nach oben zu einem schüchternen Lächeln. Gegenüber Mädchen war Harry schon immer recht schüchtern und ruhig gewesen, hatte sich nie getraut, den ersten Schritt zu machen. Da hatte er immer Hilfe von seinen Freunden gebraucht.
Ginny erhob sich von ihrem PLatz, nachdem der Löffel in die Müslischale gefallen war. Wo ging sie hin? Ging sie fort von ihm? Das würde er nicht aushalten. Er würde ihr auf jeden Fall nachlaufen. Doch nichts geschah. Das Mädchen kam tatsächlich auf ihn zu. Sein Blick blieb fortwährend an ihr haften und folgten jeder ihrer Bewegungen. Und dann stand sie vor ihm. Ob er träumte? Oder war es die Realität? Stand Ginny wirklich lebendig vor ihm oder hatte Voldemort ihn doch getötet und er befand sich in einer Art Parallelwelt?
Langsam hob er die Hand, berührte sachte ihre Wange. Sie war echt. Er war echt. Es war die Wirklichkeit. Ihre Haut war zart und weich. Langsam fuhren seine Fingerkuppen nach unten ihren Hals entlang. Dann zog er seine Hand zurück, nur um sie dann in seine Arme zu schließen und sie fest an sich zu drücken. Es fühlte sich an, als sei eine schwere Last von seinem Körper gefallen. All die Angst und die Sorge um sie fielen nun ab. "Ich hab dich so vermisst." murmelte er leise und vergrub sein Gesicht in ihr rotes Haar.
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BeitragThema: Re: Gryffindortisch   Sa März 31, 2012 2:56 am

Ginny musste sich ein grinsen verkneifen, als sie seinen verwirrten Gesichtsausdruck sah, er war immer noch genauso schüchtern wie eh und jeh und er schien sie nicht vergessen zu haben. Als er seine Hand an ihre Wange legte schloss sie kurz die Augen, wie sehr hatte sie ihn vermisst, wie sehr hatte sie sich danach gesehnt? Dann nahm er die Hand weg und sie öffnete Fragend die Augen, machte er nun einen Rückzieher, hatte sich etwas bei ihm geändert? Doch dann schloss er sie in die Arme und sie legte ihre Hände an seine Brust, während sie leicht seufzte. Doch war jetzt alles wieder OK? Nein, es stand noch etwas im Raum. Sie drückte ihn leicht von sich und sah ihm wieder an, jetzt sah man wieder etwas Wut in ihren Augen. Sie schlug gegen seinen Oberarm, auch wenn sie eigentlich vorhatte ihm eine Backpfeife zu geben, doch sie entschied sich im letzten Moment anders und sah ihn dann an. „Kannst du dir vorstellen, wie das letzte Jahr war?“ Fragte sie und ihre Stimme zitterte leicht, während sie wieder kurz vor dem weinen stand. Sie war durch das letzte Jahr wirklich weinerlicher geworden, aber das waren wohl alle, es haben sich alle verändert und alle mussten ihre Gefühle wohl erst wieder ordnen. „Ich hatte keine Ahnung, wo du bist, was du tust, ob du noch lebst…“ Nun kamen ihr wirklich die Tränen und liefen ihr die Wange hinab. „Und trotzdem wollten die Todesser es von deiner Ex-Freundin wissen!“ Dann drückte sie sich wieder an ihn. „Idiot…“ Sagte sie dann nur mit einem halben schluchzen und vergrub ihr Gesicht an seiner Brust.



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Zuletzt von Ginny Weasley am Sa März 31, 2012 3:11 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Gryffindortisch   Sa März 31, 2012 3:08 am

Sein Lächeln wurde etwas breiter, als er sah wie sie ihre Augen schloss, die Berührung genoss, so wie er ihre Anwesenheit einfach nur genoss. Harrys Arme schlossen sich fest um die Weasley, als hätte er Angst, sie zu verlieren. Als hätte er Angst, sie könnte sich doch plötzlich einfach in Luft auflösen. Und dann drückte das hübsche Mädchen ihn einfach von sich und die Verwirrung war ihm förmlich ins Gesicht geschrieben. Keine fünf Sekunden später und er spürte einen kurzen Schmerz an seinem Arm. Hatte sie ihn etwa geschlagen? Aber es war ihr Recht. Der Junge hatte sie verlassen, alleine gelassen um nach den Horkruxen zu suchen. Er hätte an ihrer Seite stehen und sie beschützen müssen. Er wusste schon, was die Carrows ihr angerichtet hatte oder einer der anderen Todesser. Traurig senkte er den Blick. "Nein, ich kann es mir nicht vorstellen." antwortete er kleinlaut. "Ich weiß nicht, was du durch gemacht hast. Aber eins kann ich dir sagen, ich habe jeden Tag an dich gedacht und konnte oft nächtelang nicht schlafen, weil ich mir solche Sorgen gemacht hatte." Seine Hände zitterten und er ballte sie zu Fäusten, um das schreckliche Zittern zu unterdrücken.
Harry wollte nicht, dass seine Ginny weinte. Behutsam wischte er die Tränen von ihren Wangen, im gleichen atemzug drückte sie sich wieder an ihn und er konnte nicht anders, als er fortwährend über den Rücken zu streichen um sie zu beruhigen. "ich weiß. Ich bin ein Idiot. Aber was hätte ich denn machen sollen? Du wärst ein Angriffsziel Voldemorts geworden. Das konnte ich nicht zulassen." rechtfertigte der Gryffindor sich. "Aber es ist vorbei. Es ist endlich vorbei." Und als er das sagte, fing er zu lächeln an, denn es war wahr.
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BeitragThema: Re: Gryffindortisch   Sa März 31, 2012 3:23 am

Sie merkte, wie er ihr über den Rücken streichelte und versuchte sie zu beruhigen, doch die Tränen wollten nicht aufhören, als die Angst und der Schmerz des vergangenen Jahres kamen nun heraus und sie schluchzte während ihre Tränen weiter über das Gesicht rollten. „Ich habe dich vermisst…“ Sagte sie leise und meinte dann noch „Sie wussten, dass du Schluss gemacht hast um mich zu schützen…nur Mcgonnagal und…und Snape haben dagegen gesprochen, warum sie mich nicht zu ihm gebracht haben…sie…“ Sie schüttelte den Kopf. „Sie sagten ich sei dir nicht wichtig…“ Sie schluchzte wieder, denn Snape hatte es so überzeugend gesagt, dass sie selbst angefangen hatte es zu glauben, warum sonst hätte er sie verlassen ohne ein Sterbenswort, ob er noch lebte oder irgendetwas Belangloses? Doch nun war er wieder hier. „Tu so was bitte nie wieder…“ Sie sah nun auf und sah ihm direkt in die Augen. Ja, es war vorbei und doch hatte sie immer noch Angst. Es ging ihr ein anderer Gedanke durch den Kopf. „Vorbei?“ Fragte sie nur, meinte er damit nur den Krieg oder auch etwas anderes? Hatte das Jahr ihn doch zu sehr verändert? Oder sie? „Was…“ Fragte sie, jedoch brach ihre Stimme dabei ab. Seit wann war sie so schwach? Und das mitten in der Großen Halle? Sonst war sie doch stark, sonst trug sie das Herz auf der Zunge, was war aus ihr geworden? Sicher wollte Harry keine weinerliche Ginny haben, wenn überhaupt wollte er sicherlich die starke Ginny, die er kannte, die Ginny mit der er vor einem Jahr zusammen gewesen war.



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BeitragThema: Re: Gryffindortisch   Sa März 31, 2012 9:28 am

Seine Ginny sollte und durfte nicht weinen. Doch was konnte Harry machen, damit es ihr besser ging? Er konnte ihr nur gut zureden und ihr zeigen, dass er für sie da war. Dass er für immer bei ihr bleiben und sie nie wieder im Stich lassen würde.
Das war es also, was ihr wohl so Kopfzerbrechen gemacht hatte. Die Worte von McGonagall und Snape. Bei Letzterem stieg die Wut wieder in ihm hoch. In seinen Augen war er zwar ein Held. Denn ohne Severus' Träne wäre er nicht weiter gekommen. Dennoch konnte er all das, was in den letzten Jahren passiert war, nicht vergessen. Harry würde es nie können. "Sie sagten es nur, um dich zu schützen. Aber es stimmt nicht." sagte er eindringlich. Wie konnte sie nur daran zweifeln, dass sie ihm nicht wichtig war? Ginny war seine Welt. Viel zu spät hatte er dies erst begriffen. Erst als sie sich mit anderen Jungen getroffen hatte, hatte er bemerkt, wie wichtig ihm dieses Mädchen doch war. "Nein, nie wieder. Das verspreche ich dir." Und niemand hätte an seiner Tonlage daran gezweifelt. "Der Krieg. Der Krieg ist vorbei." Und dann lachte er leise. "Ich meine das doch nicht mit uns. Das ist nicht vorbei und wird auch nie sein." Behutsam lehnte er sich etwas weg von ihr, nahm ihr Gesicht zwischen seine rauen Hände und schaute ihr tief in die Augen. "Hör mir gut zu, Ginny Weasley." Harry wartete einen Augenblick bis er ihre Aufmerksamkeit hatte. Ihre Augen waren so verquollen und gerötet, sodass er glaubte, dass es nicht das einzige Mal war, wo sie geweint hatte. "Ich, Harry James Potter, liebe dich. Und ich habe dich immer geliebt. Selbst in dieser verdammten Trennung konnte ich dich nicht vergessen, weil ich mir solche Sorgen um dich gemacht habe, verstehst du?" Einen kurzen Kuss hauchte er ihr auf die Stirn und wischte ihr wieder die Tränen von der Wange.
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BeitragThema: Re: Gryffindortisch   Sa März 31, 2012 9:55 am

Ginny hörte, wie Wut in ihm aufstieg, denn sein Herz beschleunigte etwas und daher musste sie etwas lächeln, doch warum fand sie es schön, wenn er wütend war? Die einzige sinnvolle Erklärung war, dass sie es schön fand, da ihre Worte es ausgelöst hatten und das bedeutete, dass er sich um sie sorgte. „Ich weiß…“ Meinte sie dann nur auf seine Worte. „Aber, als du dich nicht gemeldet hast, man rein gar nichts von dir hörte, da…“ Sie ließ den Satz unvollendet, denn sie wollte und sie konnte es einfach nicht sagen, allein der Gedanke daran, dass sie Recht haben könnten versetzte ihr auch jetzt noch einen Stich. „Versprochen?“ Fragte sie nur und ihr lächeln wurde etwas breiter, was die nächsten Worte von ihm noch zusätzlich forderten. „Ja, der krieg ist endlich vorbei…“ Sie sah etwas zu ihm hoch, um sein Gesicht sehen zu können und fragte dann noch mit einem Glitzern in den Augen, welches nicht von den Tränen kam, die endlich aufgehört hatten ihr Gesicht herab zu laufen. „Nie? Wirklich nie?“ Ein leichtes Grinsen breitete sich aus, das etwas an die Zwillinge erinnerte „Du solltest lieber nochmal darüber nachdenken, sonst wirst du mich wirklich nie wieder los!“ Das Grinsen verschwand sofort, als er sich von ihr weg lehnte und sie wollte schon fragen, was nun sei, als er ihr Gesucht in seine Hände nahm und sagte, sie solle ihm gut zuhören. Sie merkte, wie rau seine Hände waren und neben der Erwartung konnte man auch etwas Sorge in ihrem Blick sehen, als ihre Augen kurz zu seinen Händen huschten. Er musste in diesem Jahr wirklich viel durchgemacht haben und daher kam sich Ginny nun etwas albern vor, dass sie wegen der Sehnsucht geweint hatte, während er auch Physisch leiden musste. Doch als sie dann Harry wieder in die Augen sah und hörte, was er sagte, war die Sorge für einen Moment vergangen, sie nickte nur auf seine abschließende Frage und als er ihr einen kurzen Kuss auf die Stirn gab, grummelte sie etwas. „Harry?“ Fragte sie dann nur und sah ihm weiter in diese wunderbaren Augen. „Sind wir immer noch getrennt?“ Sie lächelte etwas und wartete dann doch nicht auf eine Antwort, ihr war egal, wer alles in der Halle saß, selbst wenn es jemand aus ihrer Familie wäre, wenn er nein sagte, dann müssten sie es so oder so früher oder später erklären. Sie fasste sich nochmal ans Herz und stellte sich auf die Zehenspitzen, um etwa auf einer Höhe mit ihm zu sein, bevor sie ihre Lippen auf seine legte und die Augen schloss.



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BeitragThema: Re: Gryffindortisch   Sa März 31, 2012 10:11 am

Harry seufzte leise. "Ich hätte mich gerne gemeldet, aber es hätte mich nur verraten und wir hätten die Suche nach den Horkruxen aufgeben können." Harry verschwieg ihr, dass sie bereits einmal fast geschnappt worden wäre, wäre Dobby nicht gewesen. Dobby hatte sein Leben für sie gegeben. Ihm gebührte große Ehre. "Ich verspreche. Nein, ich schwöre es. Hoch und heilig." Wieder ein Lächeln. Heute war ein guter Tag. Der erste Tag, nachdem der Krieg beendet wurde. Der erste Tag in einer neuen, friedlichen Welt. Einer perfekten Welt. Nun konnten sie in Ruhe leben, ohne Angst haben zu müssen, dass sie getötet wurden. Dabei wusste Harry ganz genau, dass etliche Todesser entkommen worden waren. Und es würde immer Momente geben, in denen Harry glaubte, dass noch lange nicht alles vorbei war. Denn das Gute konnte nicht ohne dem Bösen überleben. Es musste ein Gleichgewicht herrschen. Ohne Gleichgewicht würde die Welt in ein Chaos versinken. "Niemals, Ginny." meinte er und schmunzelte leicht. "Ich habe kein Problem, wenn ich dich nie wieder loswerden." Harry hatte sich verändert. Der Krieg und der Kampf gegen Voldemort hatte ihn geprägt. Er war ernster und bedachter geworden, erwachsener.
Auf ihre Frage hin schüttelte er den Kopf. "Nein, außer du siehst es anders." Und nun kam die Unsicherheit in ihm wieder hoch. Schließlich hatte er sie verlassen. Es war Ginnys Recht, wütend zu sein, auf ihn. Harry wollte weiter sprechen. Er öffnete seine Lippen, doch just in dem Moment hatte sie ihre auf seine gedrückt. Tief seufzte er und schlang seine Arme fest um den zierlichen, zerbrechlichen Körper. Langsam schloss er seine Augen, bewegten seine Lippen vorsichtig und genoss sichtlich den Kuss. Das hatte ihm gefehlt. Diese süßen Küsse, diese Berührungen, die Wärme und Geborgenheit und das Wissen, dass sie nun in eine friedliche Zukunft gehen konnten.
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BeitragThema: Re: Gryffindortisch   Sa März 31, 2012 10:31 am

Ginny lächelte leicht und drückte sich etwas enger an ihn. „Ich weiß…Aber…“ Sie war etwas verwirrt „Was sind Horkruxe?“ Fragte sie denn noch, er hatte dieses Wort beim Kampf gegen Voldemort schon erwähnt aber Ginny hatte vorher noch nie davon gehört. Sie schloss die Augen und meinte dann noch „Einmal wurdet ihr ja schon geschnappt…“ Naja, natürlich wusste sie es, erstens waren sie bei ihrem Bruder unter gekommen und zweitens mussten die Weasleys sich von da an verstecken, dass Dobby dabei jedoch zu Tode gekommen war, das wusste sie nicht. „Wow..“ Sagte sie nur zu seinem Schwur und fragte dann etwas schelmisch. „Würdest du auch den unbrechbaren darauf schwören?“ Natürlich erwartete sie nicht, dass er es tat, doch sie war neugierig, ob er es tun würde, wenn sie es verlangte. Ginny war froh, dass der Krieg endlich vorbei war, natürlich mussten noch einige Todesser gefangen werden und dabei rutschte ihr das Herz etwas tiefer, denn sie hatte das ungute Gefühl, dass Harry sein Heldensymdrom nicht unter Kontrolle hatte und helfen wollen würde. Doch das spielte gerade keine Rolle, jetzt war erst einmal alles in Ordnung, der Krieg war zu Ende und auch ihre Familie war recht unbeschadet dabei heraus gekommen. „Nein?“ Fragte sie dann „Bist du dir ganz sicher, dass du damit kein Problem hast?“ Damit deutete sie darauf an, was Ron vor einem Jahr gesagt hatte, dass sie ihm manchmal Angst mache, da sie schon wie ihre Mutter sei. Auf seine Halbe Frage, ob sie es anders sieht, schüttelte sie nur kurz den Kopf, bevor sie ihn dann küsste. Ihr Herz setzte für eine Sekunde aus, als der Kuss begann, denn sie wusste nicht, wie er reagieren würde, immerhin hatten sie fast ein Jahr lang nicht gesehen. Doch als er dann seufzte, sie umarmte und den Kuss erwiderte lächelte sie in diesen hinein und genoss einfach diesen Kuss. Einen Kuss wie sie ihn so sehr vermisst hatte, es war anders als Dean oder Michael zu küssen, das Gefühl dabei war einfach stärker und ihr Herz begann wieder viel zu schnell zu schlagen. Sie legte ihre Arme um seinen Nacken und zog ihn etwas zu sich herunter, da es auf den Zehenspitzen unbequem wurde, sie den Kuss aber nicht so schnell beenden wollte.



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BeitragThema: Re: Gryffindortisch   Sa März 31, 2012 11:44 pm

Abwesend strich er ihr über den Rücken. Er dachte nach, wie er ihr am besten das mit den Horkruxen erklären konnte. "Horkruxe sind Objekte, wo ein schwarzer Magier ein Teil seiner Seele außerhalb des Körpers aufbewahrt. So wie Voldemort es getan hat." erklärte er ihr. "Im Unterricht wird das Thema nicht behandelt, damit wahrscheinlich niemand auf dumme Ideen kommt." Verständlich in seinen Augen. Ginny wusste es. Dabei hatte er es ihr nicht sagen wollen. "Ja, das stimmt." murmelte er. "Aber wir sind dank ... Dobby entkommen." Der Gedanke an den toten Hauself erfüllte ihn mit tiefer Trauer. Dobby gebührte Ehre. Viel Ehre. Er war so tapfer gewesen und hatte sein Leben für Harry und seine Freunde geopfert. Dobby würde ewig in seiner Erinnerung bleiben. "Ja, das würde ich. Ich würde sogar den unbrechbaren Schwur darauf schwören." sagte er bestimmt und niemand hätte an der Wahrheit dieser simplen Worte gezweifelt. Harry würde es wirklich tun, denn er liebte Ginny doch und würde sie niemals im Stich lassen. Niemals. Ein kurzes Lächeln seinerseits, wobei er kurz den Kopf in den Nacken warf. Dann schüttelte er schmunzelnd den Kopf. "Wirklich nicht. Ich habe schon soviel durchgemacht, warum sollte es mir dann etwas ausmachen? Und selbst, wenn ich nicht all diese Erfahrungen gemacht hätte, wäre es mir gleich. Ich bin froh, dich zu haben und mich wirst du ganz sicher nicht mehr los."
In diesem Kuss wurde ihm bewusst, wie sehr er doch die Gryffindor vermisst hatte. Mehr als alles andere auf der Welt. Der Kuss begann langsam und wurde im Verlauf immer stürmischer und zügelloser. Harry kannte sowas nicht von sich. War das so, wenn man jemanden, den man liebte, schon eine ganze Weile nicht gesehen hatte?
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BeitragThema: Re: Gryffindortisch   Mo Apr 02, 2012 10:07 am

Ginnys Augen weiteten sich „Wow…wer…“ Sie schluckte leicht, ja das war verständlich, dass man von so etwas nicht hören sollte. „Wer macht so etwas? Das ist Grausam…“ Das meinte sie auch so, sie wusste nicht einmal, wie man die Seele spaltet, aber allein schon das war grausam, die Seele sollte intakt bleiben, alles andere war unnatürlich. „Das…“ Sagte sie erschrocken „Ist erstaunlich…“ Ein breites Lächeln breitete sich auf ihrem Gesicht aus. „Du meinst es wirklich ernst oder?“ Am liebsten wäre sie jetzt in die Luft gesprungen, aber irgendwie hielt sie das doch für übertrieben und un-Ginnyhaft. „ich bin auch froh, dich zu haben Harry…“

Der Kuss war wundervoll, wie sehr hatte sie ihn vermisst? Doch nun war er hier und er hatte ihr versprochen sie nie wieder allein zu lassen, alles andere war egal, nur das zählte. Sie löste den Kuss wieder und sah ihn lächelnd an. Sie nahm seine Hand und sagte dann. „Du siehst schrecklich aus, weißt du das?“ Man sah, dass sie sich sorgen machte und doch auch, dass sie sicher war, dass es ihm nicht so schlecht ging, wie er aussah, denn sonst wäre er jetzt nicht in der großen Halle. „Ihr seid wegen Dobby entkommen? Wow…“ Sie drückte seine Hand und meinte dann. „Ich muss mich persönlich bei ihm bedanken…ABER“ sagte sie dann und zog ihn mit sich, während sie zum Tisch zurückging. „Vorher musst du mir alles erzählen, was ihr gemacht habt und etwas essen…“ Sie drückte ihn auf die Bank und setzte sich dann neben ihn.



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BeitragThema: Re: Gryffindortisch   Mo Apr 02, 2012 10:34 am

Harrys Miene war ernst, veränderte sich nicht. Auch er empfand es als unnatürlich, die Seele zu spalten und in verschiedene Gegenstände ... oder Personen einzusperren. Er selbst wurde durch jenem Tag auch ein Horkrux Voldemorts'. Jedoch musste er nicht getötet werden, so wie alle anfangs gedacht hatten. Voldemort konnte auch ohne ein weiteres Menschenleben zu opfern, getötet werden.
Harrys Gesichtsausdruck veränderte sich. Seine Augen strahlten förmlich durch seine Brille durch und seine Mundwinkel hoben sich leicht. "Natürlich meine ich es ernst." sagte er bestimmt. Er liebte Ginny und er würde auch den unbrechbaren Schwur leisten, falls sie ihm nicht glaubte. Nur um ihr zu beweisen, dass er es absolut ernst meinte.
Und dann lachte er. Harry James Potter lachte. Dieses Lachen war so befreiend, als würde der Kloß in seinem Hals sich endlich lösen. Als würde er endlich wieder Freude empfinden können. Dieses Lachen tat einfach gut, denn er hatte das lange nicht mehr getan. Es war schon zu lange her. "Danke, Ginny." meinte er schmunzelnd und wuschelte ihr liebevoll durch ihr rotes Haar. "Man hört nicht alle Tage, dass man furchtbar aussieht." schnerzte er fröhlich.
Der Gryffindor ließ sich von Ginny mitziehen und setzte sich zu ihr. Und dann fing er zu erzählen an. Von der Erbschaft von Dumbeldore bis zum Streit von Hermine und Ron, woraufhin Ron eine Zeit lang seinen eigenen Weg gegangen war. Auch den Tod Dobbys und wie es dazu kam, ließ er nicht aus. Vor Ginny wollte er keine Geheimnisse haben. Dann verstummte er, schaute sie abwartend an. "Es ist viel passiert in den letzten Monaten." meinte er und schaute in ihre braunen Augen. Hunger hatte er keinen.
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Ginny Weasley

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Gryffindor
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BeitragThema: Re: Gryffindortisch   Fr Apr 27, 2012 10:10 pm

Ginny sah, dass Harry dieses Thema wohl ebenso unnatürlich und abstoßend fand wie sie es tat und ließ es daher lieber fallen, er würde noch oft genug darüber reden müssen, wenn der Orden und das Ministerium genauere Auskünfte über sein letztes Jahr erfahren wollen.

Als sie sah, wie Harrys Augen zu stahlen anfingen, verflog der letzte Zweifel den Ginny gehabt hatte und das für sie so typische Lächeln trat in ihr Gesicht. „Das ist schön…“ meinte sie darauf nur und legte den Kopf an seine Schulter. „Wie geht es jetzt eigentlich weiter?“ Fragte sie dann noch. „Also, werdet ihr Fragen ob ihr das Jahr wiederholen dürft? Ihr habt ja keinen Abschluss…“ Dann sah sie ihm wieder ins Gesicht. „Hast du eigentlich gehört, wer vorläufiger Minister ist?“ Fragte sie dann und man sah, dass sie sich über diese Antwort freute.

Dann änderte sich ihr Lächeln wieder, es war nicht dieses für sie Typische Lächeln, sondern eines, das man bei Molly Weasley oft sah, etwas Mitleidiges und Mitfühlendes. „Ich meine es ernst Harry…“ Sie legte eine Hand an seine Wange. „Du musst wirklich etwas essen und danach gehst du schlafen…“ Sie schmierte ihn ein Toast, sie konnte sich denken, dass er keinen Hunger hatte, aber sie würde wenn nötig darauf bestehen, dass er wenigstens etwas aß. „Auch der Retter der Welt hat nach dem Krieg Ruhe verdient…“ sie drückte ihm dann das Toast in die Hand und beschloss auf seine Erzählungen nicht weiter einzugehen, denn für heute war es wirklich genug. „Ja, das ist es wirklich…“ Meinte sie daher nur und wartete dann, dass er aß.



I acted so distant then, didn't say goodbye before you left.
But I was listening, you'll fight your battles far from me, far too easily
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